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Wirtschaftsunion

29.06.2011 @ 14:57, MerlIwBot,

Die Wirtschaftsunion ist die vierte Stufe der wirtschaftlichen Integration zwischen Ländern, bei der zusätzlich zu einem gemeinsamen Markt auch eine Koordination der Wirtschaftspolitiken erfolgt, oft zwischen benachbarten Staaten einer Region.

Das heißt, dass sich nicht nur Güter, Kapital und Arbeit frei innerhalb der Union bewegen dürfen (Produktionsfaktormobilität), sondern auch die Souveränität in der Wirtschaftspolitik teilweise zugunsten der Union aufgegeben werden muss. Oft waren die Schrittmacher für die wirtschaftliche Integration bis hin zur Wirtschaftsunion die größeren Mächte in einer Region. Die schwächeren Staaten gewannen umgekehrt Mitsprache und Einfluss. Insgesamt stärkte sich bei regionalen Zusammenschlüssen die Region gegen andere Regionen.WU Wien: [http://www.wu-wien.ac.at/inst/vw3/telematik/powg/wg5.html#k31 3.1 Die Entwicklung regionaler Bündnisse und Integrationsräume] in WIRTSCHAFTSGESCHICHTE, GLOBALER KAPITALISMUS, von Ingo Andruchowitz

Eine bekannte Wirtschaftsunion ist bzw. war die Europäische Wirtschaftsgemeinschaft, darin zum Beispiel die Gemeinsame Agrarpolitik. Ein weiteres Beispiel ist die Wirtschaftsunion zwischen der Bundesrepublik Deutschland und der DDR im Jahr 1990 vor der Wiedervereinigung.

Noch tiefere Integrationen führen zur Währungsunion, anders geartete Zusammenschlüsse zur politischen Union.

Einzelnachweise


Kategorie:Wirtschaftsgeschichte
Kategorie:Internationale Wirtschaftsorganisation
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Kategorie:Außenwirtschaft


Economic and monetary union
es:Unión económica y monetaria
ja:経済通貨同盟

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