Wedel
{{Dieser Artikel|befasst sich mit der Stadt Wedel in Schleswig-Holstein. Für weitere Bedeutungen siehe Wedel (Begriffsklärung).}}
{{Infobox Gemeinde in Deutschland
|Art = Stadt
|Wappen = Gemeindewappen-Wedel-a-d-Elbe 1786.svg
|Breitengrad = 53/34/38/N
|Längengrad = 09/42/19/E
|Lageplan = Wedel_in_PI.svg
|Bundesland = Schleswig-Holstein
|Kreis = Pinneberg
|Höhe = 8
|Fläche = 33.82
|PLZ = 22880
|Vorwahl = 04103
|Kfz = PI
|Gemeindeschlüssel = 01056050
|Straße = Rathausplatz 3–5
|NUTS = DEF09
|LOCODE = DE WED
|Website = [http://www.wedel.de/ www.wedel.de]
|Bürgermeister = Niels Schmidt
|Partei = parteilos
}}
Die Stadt Wedel gehört zum Kreis Pinneberg in Schleswig-Holstein und hat etwa 32.000 Einwohner. Sie liegt in der westlichen Agglomeration Hamburgs an der Unterelbe und gehört zur Metropolregion Hamburg. Seit 1993 lautet der offizielle Stadtname wieder Wedel, nachdem 30 Jahre der Zusatz Holstein geführt wurde.
Allgemeines
Wedel bietet zahlreiche touristische Anziehungspunkte, wie die Schiffsbegrüßungsanlage Willkomm-Höft (für den Hamburger Hafen anlaufende Schiffe), den Hamburger Yachthafen, Norddeutschlands größten Yachthafen, der derzeit 1.950 Liegeplätze umfasst und im Sommer einer der touristischen Dreh- und Angelpunkte an Wedels Ufern ist, den Roland (Wahrzeichen Wedels) und die Wedeler Marsch, ein Naturschutz- und Feuchtgebiet. Die Stadt wird in ost-westlicher Richtung von der Wedeler Au durchquert, die teilweise zu einem Mühlenteich aufgestaut ist.
Datei:WedelLuft.jpg|Luftaufnahme Wedels. Rechts vom Bahnhof beginnt das Zentrum
Datei:WedelWeitLuft.jpg|Luftaufnahme der Umgebung
Datei:Kraftwerk Wedel.jpg|Die Schornsteine des Kraftwerks Wedel
Datei:WedelerMarsch1.jpg|Wedeler Marsch vor dem Geesthang
Datei:Elbsaende2009.JPG|Luftaufnahme von Wedel
Einwohner
{| class="wikitable"
! Jahr
! 1910
! 1925
! 1933
! 1939
! 1998
! 1999
! 2000
! 2001
! 2002
! 2003
! 2004
! 2005
! 2006
! 2007
|-
! Anzahl (am 31.12.)
|5.938
|6.168
|7.661
|8.308
|31.850
|31.783
|32.060
|32.221
|32.354
|32.164
|32.014
|32.177
|32.513
|32.601
|-
|}
1947 betrug die Einwohnerzahl 14.388, davon waren 7.190 Einheimische und 7.198 Flüchtlinge. 1955 hatte Wedel 17.381 Einwohner, davon waren 50,8 % Einheimische, Vertriebene 41,6 % und 7,7 % ehemalige Bürger der DDR.
Geschichte
miniatur|links|Der Marktplatz von Wedel mit der Rolandstatue um 1895miniatur|links|Rathaus Wedel
miniatur|Das Wahrzeichen der Stadt Wedel – der Roland
miniatur|Das Reepschlägerhaus von 1758 an der Schauenburger Str.
Im Jahre 1212 wurde Wedel erstmalig erwähnt. Durch die Lage am Ochsenweg, einem Viehhandelsweg von Niedersachsen bis nach Dänemark, hatte Wedel in früheren Zeiten einen bedeutenden Viehmarkt, der als Ochsenmarkt auch heute noch stattfindet.
In der Wedeler Marsch lag die Hatzburg erbaut um 1311 durch die Grafen von Schauenburg. Um 1400 wurde die Burg als Herrschaftssitz aufgegeben und nach Pinneberg verlegt, jedoch bis 1710 als Verwaltungssitz weiterbenutzt, ehe sie dem Verfall anheimgegeben wurde. Luftbilder lassen die Burganlage noch heute als ovale Linie erkennen. Ein Modell nach den Erkenntnissen von Ausgrabungen ist in der Nähe des ehemaligen Standorts an der Hatzburgtwiete aufgestellt.
Um das Jahr 1450 wurde der Roland als Zeichen des hoheitlichen Schutzes der Marktgerechtigkeit errichtet. Die heutige Figur ersetzte im 17. Jahrhundert die ursprüngliche, die verfallen war.
Am 16. März 1731 haben schwere Feuersbrünste 167 Häuser zerstört, am 13. September 1837 fielen die Kirche und 20 Häuser Flammen zum Opfer. Im Mai 1878 explodierte die Pulverfabrik unweit Schulau, wobei 10 Menschen starben.
1875 erlangte Wedel das Stadtrecht. 1909 wurde das Dorf Schulau zur Kosteneinsparung auf Anregung der Kommunalverwaltung eingemeindet. Bereits 1892 war Spitzerdorf zu Schulau gekommen.
Im Zuge der nationalsozialistischen Machtübernahme wurde am 11. März 1933 die Hakenkreuzfahne und die schwarz-weiß-rote Fahne auf dem Rathaus in feierlicher Form gesetzt. Am 12. April 1933 wurden vier SA-Männer als Hilfspolizeibeamte eingestellt. Am 23. Juli 1933 schieden die Sozialdemokraten zwangsweise aus der Stadtverordnetenversammlung aus. Das Gemeindeverfassungsgesetz vom 15. Dezember 1933 trat am 1. Januar 1934 in Kraft. Die ausschließliche Verantwortung für die Verwaltung der Stadt hatte nun der Bürgermeister. Es war der Nationalsozialist Harald Ladwig, der bereits am 21. April 1932 gewählt worden war.
Während der Zeit des Nationalsozialismus befand sich in Wedel eine Außenstelle des Konzentrationslagers Neuengamme. Hieran erinnert eine Stele an der Bundesstraße 431, ungefähr 700 m vor der Grenze zu Hamburg.
Am 3. März 1943 zerstörte ein britischer Bombenangriff erhebliche Teile des Stadtgebiets.
Zur Zeit des Kalten Krieges wurde in Wedel das größte deutsche Hilfskrankenhaus unterhalb des örtlichen Gymnasiums gebaut und für den Einsatz bereitgehalten. Diese Einrichtung wurde in den 1990er-Jahren auf Grund der sich verändernden Weltlage aufgelöst.
Politik
Politische Parteien
Nach der Kommunalwahl am 25. Mai 2008 sind im Rat der Stadt Wedel fünf Parteien vertreten:
{| class="wikitable"!Partei||2008||2003||Sitze
|-
|CDU ||34,2 %||44,0 %||12
|-
|SPD||28,2 %||30,4 %||9
|-
|Grüne||16,6 %||14,3 %||5
|-
|FDP||12,2 %||11,0 %||4
|-
|Die Linke.||8.8 %||-||3
|}
Bürgermeister
* Friedrich Eggers (1902-1932)
* Harald Ladwig (1932-1945), NSDAP
* Heinrich Schacht (1946-1950), als ehrenamtlicher Bürgermeister
* Heinrich Gau, (27. April 1950-15. Juli 1965)
* Claus Winkler (1965-1971) Thies Bitterling in „Verehrt – verkannt – verleumdet: Die Bürgermeister Wedels von 1902 – 1971“, Band 7 der Beiträge zur Wedeler Stadtgeschichte
* Fritz Hörnig (1971-1983), CDU
* Jörg Balack (1983-1992), SPD
* Gerd Brockmann (1992-1999)
* Diethart Kahlert (1999-16. März 2004), parteilos
* Niels Schmidt (2004-heute), parteilos
Wappen
{{Zitat|Im Rot das silberne holsteinische Nesselblatt, darin die goldengerüstete, rotgegürtete, schwarzbärtige Gestalt eines Rolands in Vorderansicht mit rotem, blaugefüttertem, zurückgeschlagenem Mantel, auf dem Kopf die goldene mittelalterliche Kaiserkrone, in der rechten Hand ein bloßes silbernes Schwert mit goldenem Knauf an die rechte Schulter gelehnt, in der linken der goldene Reichsapfel.|Quelle=Kommunale Wappenrolle Schleswig-Holstein, Landesarchiv Schleswig-Holstein[{{SH-Wappenrolle|326|Stadt Wedel, Kreis Pinneberg|nurLink=1}} Kommunale Wappenrolle Schleswig-Holstein, Landesarchiv Schleswig-Holstein]}}
Flagge
{{Zitat|Im blauen Tuch, das oben und unten von je zwei schmalen Streifen, einem roten und einem halb so breiten weißen, begrenzt wird, das weiße holsteinische Nesselblatt, etwas zur Stange hin verschoben, darin der Roland des Wappens.|Quelle=Kommunale Wappenrolle Schleswig-Holstein, Landesarchiv Schleswig-Holstein}}
→ Siehe auch: Blasonierung
Städtepartnerschaften
Die Stadt Wedel unterhält seit 1985 eine Städtepartnerschaft mit der Stadt Caudry in Frankreich und seit 1982 eine Partnerschaft mit Makete, einem Distrikt in Tansania. Des Weiteren besteht eine Städtepartnerschaft mit dem mecklenburg-vorpommerischen Wolgast.
Bis 2010 bestand eine Partnerschaft mit dem dänischen Vejen, die aber am 12. Oktober 2010 vom Kommunalvertreter aus Vejen beendet wurde.
Schulen
Grundschulen
* Moorwegschule
* Altstadtschule
* Albert-Schweitzer-Schule
Weiterführende Schulen
* Johann-Rist-Gymnasium
* Regionalschule Wedel (die Regionalschule ist zum Schuljahr 2009/2010 hervorgegangen aus der Ernst-Barlach-Schule (Realschule) und der Theodor-Storm-Schule (Hauptschule))
* Pestalozzi-Schule (Sonderschule)
* Gebrüder-Humboldt-Schule (Gesamtschule, vorher IGS Wedel)
Verkehr
miniatur|S-Bahnhof Wedel.
miniatur|S-Bahnhof Wedel, Eingang mit Ladenpassage.
Öffentlicher Verkehr
Wedel liegt im Bereich des Hamburger Verkehrsverbundes HVV. Die S-Bahn-Linie S 1 aus Richtung Poppenbüttel bzw. Flughafen und Hamburg-Altona endet in Wedel. Sie entstand aus der Altona-Blankeneser Eisenbahn. Die früher recht umfangreichen Gleisanlagen für den Güterverkehr sind inzwischen abgebaut, nachdem der Bedarf entfallen ist. Die Industriebetriebe, die eigene Gleisanschlüsse hatten, sind stillgelegt (Mineralölwerk), abgerissen (Pulverfabrik, Zuckerraffinerie) oder haben keine Verwendung mehr für sie (Kohlekraftwerk). Die stillgelegten Gleisanlagen wurden mittlerweile im Zug von Straßenerneuerungsarbeiten und anderen Baumaßnahmen (wie der Baumarkterweiterung) größtenteils entfernt.
Der Stadtbusverkehr wird durch die Pinneberger Verkehrsgesellschaft PVG betrieben. Daneben gibt es auch Regionalbuslinien nach Haseldorf, Uetersen, Elmshorn, Pinneberg und Norderstedt. Zudem fährt im HVV (Hamburger Verkehrsverbund) die Linie 189 vom S-Bahnhof Wedel bis zum S-Bahnhof Blankenese, wo Fahrgäste Anschluss an die S-Bahn und weitere Buslinien haben. Diese Busse verkehren werktags im 10-Minuten-Takt und benötigen eine Fahrzeit von etwa 30 Minuten zwischen Wedel und Blankenese. Eine Busanbindung nach Hamburg wird auch nachts angeboten:* Nachtbuslinie 601 über Bahrenfeld, Othmarschen und Altona bis in die Hamburger Innenstadt in den Nächten Sonntag/Montag bis Donnerstag/Freitag
* Nachtbuslinie 621 über Blankenese (S-Bahn-Anschluss) bis Altona in den Nächten Freitag/Samstag und Samstag/Sonntag
Bundesstraße 431
Die Bundesstraße 431 verläuft von Hamburg-Altona kommend durch Wedel und dann weiter über Uetersen, Elmshorn und Glückstadt nach Meldorf.
Ein „Dauerthema“ in Wedel ist die Verlegung des Verlaufs der Bundesstraße. 1938 wies Bürgermeister Ladwig auf den Plan einer Umgehungsstraße hin. 1982 wurde der Städtebauliche Rahmenplan 1982 für die Altstadt vorgelegt, der unter anderem die Mühlenstraße (im heutigen Verlauf B 431) als eine teilweise „verkehrsberuhigte Straße“ vorsah. Die Verlegung der B 431 in Wedel ist im Bundesverkehrswegeplan als „vordringlicher Bedarf“ ausgewiesen [http://www.bmvbs.de/Anlage/original_15930/Schleswig-Holstein.pdf Bundesverkehrswegeplan, Anlage, Schleswig-Holstein]. Nachdem lange eine Südumgehung der Altstadt geplant war, sieht der aktuelle Flächennutzungsplan eine Nordumfahrung vor. [http://www.wedel-fnp-lp.de/ Flächennutzungsplan Wedel].Seit den 1980er Jahren existiert eine Planung, den Abschnitt zwischen Rissen und Wedel auf eine südlichere Trasse zu verlegen. Das Vorhaben ist zwar im „Weiteren Bedarf“ des Bundesverkehrswegeplans angemeldet[http://www.bmvbs.de/Anlage/original_15930/Schleswig-Holstein.pdf Bundesverkehrswegeplan, Anlage, Schleswig-Holstein]; allerdings bestehen beiderseits der Wedeler Stadtgrenze Bedenken bei Bürgern und Kommunalpolitikern gegen eine solche Trasse, weil diese eine Beeinträchtigung schützenswerter Landschaften (vor allem der Brünschenwiesen) darstelle.
Bürgerinitiativen setzen sich seit vielen Jahren für eine Verlegung der B 431 ein und befürworten auch eine Nordumfahrung.[http://www.alt-wedel.de Für den Erhalt der Altstadt]. Internetseite Bürgerinitiativen alt-wedel.de. Abgerufen am 18. Januar 2012
Fährverbindungen
Eine regelmäßige Personenfährverbindung über die Elbe wird von der Lühe-Schulau-Fähre GmbH betrieben.
Vom Frühjahr bis zum Herbst ist Wedel Haltepunkt einer Expressfähre von und nach Helgoland, die am Willkomm-Höft anlegt. Während der Sommersaison bestehen über die Niederelbefahrten der Schifffahrtsgesellschaft Hadag Verbindungen zu den Hamburger St.-Pauli-Landungsbrücken sowie nach Stadersand.
Veranstaltungen
In Wedel finden alljährlich viele Veranstaltungen aus dem Bereich Kultur, Sport und Freizeit statt. Unter anderem die „Wedeler Kulturnacht“ und das traditionelle „Bikefest“ am Rolandplatz.
Industrie
miniatur|Möller-Betriebsgebäude mit Wasserturm
In Wedel befindet sich der Deutschlandsitz des fünftgrößten Pharmakonzerns der Welt, der AstraZeneca PLC, außerdem ein Steinkohle-Heizkraftwerk der Vattenfall Europe AG. Bis vor ein paar Jahren existierte neben dem Heizkraftwerk auch noch die erste, 1906 gegründete Raffinerie der Mobil Oil AG, welche inzwischen allerdings aufgegeben wurde.
→ Siehe auch: Heizkraftwerk Wedel
Die J. D. Möller Optische Werke Wedel sind weltweit bekannter Hersteller optischer Präzisionsgeräte mit einer Tradition, die bis 1864 zurückreicht. Das firmeneigene Wasserwerk mit dem angeschlossenen Wasserturm versorgt zudem ein Drittel des Stadtgebietes mit Trinkwasser.
→ Hauptartikel Wasserturm Möller-Wedel
Wedel ist außerdem Sitz vieler weiterer, weltweit agierender Unternehmen. So ist die Stadt Hauptsitz der Medac GmbH, die vor allem als Spezialpräparatehersteller im Bereich der Onkologie bekannt ist. Des Weiteren sind Firmen wie die EVAC GmbH und die Trioptics GmbH in Wedel ansässig. Erstere ist weltweiter Marktführer bei der Herstellung von Vakuumtoiletten für den Eisenbahn-, Schiff- und Luftfahrzeugbau.Die Firma Solarnova produziert und vermarktet hier als Ausgründung der AEG-Solartechnik Photovoltaik-Module für Solarfassaden und Lichtdächer. Außerdem ist man offen für die Bestückung von Sonderprojekten, wie Signaltürmen oder Parkscheinautomaten.
Das weltweit agierende, mittelständische Unternehmen m-u-t AG Messgeräte für Medizin- und Umwelttechnik ist Hersteller von Produkten in den Bereichen Spektroskopie, Laborautomation, Medizintechnik, Brandfrüherkennung und Luftfahrtsicherheit seit 1995 in Wedel.
Bildung
Die Stadt Wedel ist Träger der Grundschulen Albert-Schweitzer-Schule, Grundschule Altstadt, Moorwegschule und der Förderschule Pestalozzischule. Weiterführend stehen die Regionalschule Wedel und das Johann-Rist-Gymnasium, als Alternative die Integrierte Gesamtschule Wedel zur Verfügung.
Im Hochschulbildungsbereich bieten die Fachhochschule Wedel und die Physikalisch-Technische Lehranstalt Wedel Studiengänge und Ausbildungen im Bereich der Ingenieur- und Informationswissenschaften an.
Seit 1904 wurde die städtische Volksbücherei mit dem gesamten Bücherbestand des damaligen Bürgervereins gegründet. Sie befand sich in den ersten Jahren im Flur des damaligen Leiters Rektor Otto Schulz. Nachfolger ist die Stadtbücherei Wedel, Rosengarten 6–8.[http://www.stadtbuecherei.wedel.de/1906-archiv.php Internet-Archiv der Stadtbücherei Wedel]
Kultur
miniatur|hochkant=1.2|Theaterschiff Batavia in der Wedeler Au
Das Theater Wedel ist ein Amateurtheater. 1965 gründete der Krimiautor Hansjörg Martin einen Arbeitskreis Laienspiel an der Wedeler Volkshochschule, aus der 1977 der Theater Wedel e. V. hervorging.
Das Theaterschiff Batavia von Hannes Grabau ist ein Schiff mit Gaststätte und einem Theater mit 70 Plätzen. Es ist ein Ort unterschiedlicher kultureller Veranstaltungen.
Das Stadtmuseum Wedel wurde auf Beschluss der Stadtverordnetenversammlung als Heimatmuseum 1912 eingerichtet. Es ist seitdem im alten Schulgebäude in der Küsterstraße 5 beheimatet.
Im August 1987 wurde das Ernst-Barlach-Museum Wedel eingerichtet. Es verfügt über eine repräsentative Sammlung von Skulpturen, Zeichnungen, Holzschnitten, Lithographien, Briefen und Manuskripten Ernst Barlachs. Außerdem finden hier in regelmäßigen Abständen auch Ausstellungen und Veranstaltungen zu Kunst und Literatur der klassischen Moderne und zu zeitgenössischen und populären Themen statt.[http://www.ernst-barlach.de/wedel/wedel.php Ernst Barlach Museum Wedel], Ernst Barlach Gesellschaft Hamburg
→ Siehe auch: Ernst Barlach Gesellschaft Hamburg
Söhne und Töchter der Stadt
Ehrenbürger
* Sanitätsrat Dr. Jürgen Heinrich Boockholtz
* Bürgermeister Friedrich Eggers
In Wedel wurden geboren
* Johann Diedrich Möller (1844–1907), Optiker und Industrieller
* Hermann Molkenbuhr (1851–1927), SPD-Politiker und Reichstagsabgeordneter
* Ernst Barlach (1870–1938), Bildhauer, Zeichner und Schriftsteller
* Hellmuth Walter (1900–1980), Erfinder und U-Boot-Entwickler
* Ole West (* 1953), Kunstmaler
* Mathias Rust (* 1968), ein Sportpilot, der neben dem Roten Platz in Moskau landete.
* Ingo Freyer (* 1971), Basketballtrainer
* Dennis Grabosch (* 1978), Schauspieler
* Janina Haye (* 1986), Fußballspielerin
* Oceana (Sängerin) (*1982), Sängerin
In Wedel haben gelebt bzw. leben
* Johann Rist (1607–1667), Prediger und Barockdichter
* Rudolf Höckner (1864–1942), Kunstmaler
* Hela Gruel (1902–1991), Schauspielerin
* Eduard Schüller (1904–1976), Ingenieur
* Vilma Lehrmann-Amschler (1910–1989), Bildhauerin, lebte und starb in Wedel, vermachte der Stadt die Amschler-Stiftung
* Peter Frankenfeld (1913–1979), Unterhaltungskünstler
* Lonny Kellner-Frankenfeld (1930–2003), Schauspielerin und Sängerin
* Margret Bechler (1914–2002), Lehrerin und Opfer politischer Justiz im Dritten Reich und der DDR
* Max Hermann Mahlmann (†2000), konstruktivistischer Maler
* Gudrun Piper (* 1917), konstruktivistische Malerin
* Hansjörg Martin, (1920–1999), Kriminal- und Drehbuchautor
* Albert Vietor (1922–1984), Vorstandsvorsitzender der Neuen Heimat
* Arnim Dahl (1922–1998), Stuntman
* Veronika Schlüter-Stoll (1924–2002), Künstlerin
* Thomas Seeliger (* 1966), Fußballprofi
* Boris Guckelsberger (* 1968), Komponist und Gitarrist
* Peggy Evers-Hartig (* 1942), ehem. Mitglied der Les Humphries Singers
Literatur
* Stadtverwaltung Wedel (Hrsg.): Wedel. Werden und Wachsen einer Stadt. Ein Heimatbuch. Alster-Verlag, Hamburg 1939.
* Stadt Wedel (Holstein), der Magistrat (Hrsg.), Planverfasser: Planungsgruppe Holstein Mitte: Der Städtebauliche Rahmenplan 1982 für die Altstadt. oO, 1985.
* Stadtverwaltung Wedel: Stadt Wedel. Reken 1993.
Weblinks
{{Commons|Wedel}}
* [http://www.wedel.de/ Stadt Wedel]
Einzelnachweise
{{Navigationsleiste Städte und Gemeinden im Kreis Pinneberg}}
{{Normdaten|SWD=4107833-0|GKD=2026207-3}}Kategorie:Ort im Kreis Pinneberg
da:Wedel (Kreis Pinneberg)
Wedel
eo:Wedel
fa:ودل
Wedel
id:Wedel
it:Wedel
nds:Wedel
nl:Wedel
pl:Wedel
pt:Wedel
ro:Wedel
ru:Ведель (город)
sr:Ведел
sv:Wedel
tr:Wedel
vi:Wedel
vo:Wedel
war:Wedel
Text und Bilder dieses Beitrags stammen aus dem Artikel Wedel der freien Enzyklopädie Wikipedia und stehen unter der GNU Free Documentation License. Die Liste der Autoren ist in der Wikipedia unter dieser Seite verfügbar, der Original-Artikel lässt sich hier bearbeiten.