Schülersprache
Die Schülersprache ist eine Abart der sogenannten Jugendsprache, welche dadurch geprägt ist, dass die Merkmale der Jugendsprache in noch extremerer Form auftreten. Historisch spricht man auch von der „Pennälersprache“, die sich bis in die mittelalterlichen Klosterschulen hinein belegen lässt. Heinrich Löffler: Germanistische Soziolinguistik. Erich Schmidt Verlag, Berlin 1985, S. 134. ISBN 3-503-02231-7.
Zu unterscheiden ist diese Verwendung des Begriffs „Schülersprache“ von der Verwendung im pädagogischen Sinne, in der auch die Unterscheidung zwischen Lehrersprache und Schülersprachehttp://www.dagmarwilde.de/diverses/praktikumserf.html aufgemacht wird.
Merkmale
Die Schülersprache hat ähnliche Besonderheiten wie die Jugendsprache, wie Wortverkürzungen(„so'ne“ = „so eine“), abfällige Bemerkungen („Idiot“, „Arsch“ etc.), lange Sätze und viele weitere.
Gebrauch
Der Gebrauch der Schülersprache ist zunächst als "Lebenszeitsprache" beschränkt auf die Gruppe der Schüler, wobei ein Gebrauch über die Schulzeit hinaus innerhalb fester Gruppen noch eine Weile andauert. Die Jugendsprache wird meist in gesprochener Form verwendet, da bestimmte Formulierungen nicht dokumenttauglich sind.
Siehe auch
* Jargon
* Jugendsprache
Literatur
[http://openlibrary.org/books/OL24245867M/Penn%C3%A4lersprache_Entwicklung_Wortschatz_und_W%C3%B6rterbuch Pennälersprache, Entwicklung, Wortschatz und Wörterbuch von Rudolf Eilenberger. K.J. Trübner, Straßburg 1910.]
Einzelnachweise
Weblinks
{{Wiktionary}}
{{SORTIERUNG:Schulersprache}}
Kategorie:Soziolekt
Kategorie:Jugend
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