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Rhein-Express

20.01.2012 @ 15:47, ,

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415 (Duisburg–Köln)
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Der Rhein-Express ist als Regional-Express RE 5 ein Produkt des Schienenpersonennahverkehrs. Er verkehrt täglich von 5 bis 21 Uhr im Stundentakt von Emmerich über Wesel, Oberhausen, Duisburg, Düsseldorf, Köln, Bonn, Remagen und Andernach nach Koblenz, in den Bundesländern Nordrhein-Westfalen und Rheinland-Pfalz. Er ist die am zweisthäufigsten genutzte RegionalExpress-Linie in Nordrhein-Westfalen mit ca. 27.500 Passagieren am Tag. Verkehrsverbund Rhein-Ruhr A. ö. R.: [http://vrr.de/imperia/md/content/publikationensonstige/qualitaetsbericht.pdf Qualitätsbericht SPNV Im Verkehrsverbund Rhein-Ruhr]..

Geschichte

Der Rhein-Express wurde 1998 mit Einführung des Integralen Taktfahrplans (NRW-Takt) durch Verknüpfung von zwei bislang in Köln endenden Zugläufen gebildet. Zunächst hielt der RE 5 an allen Unterwegsbahnhöfen und entsprach damit eher einer Regionalbahn.

Mit der Einführung des ITF 2 im Dezember 2002 wurde der Zug durch Wegfall etlicher Zwischenhalte und aller Überholungen durch den Fernverkehr, sowie die Erhöhung der planmäßigen Höchstgeschwindigkeit auf 160 km/h deutlich beschleunigt; allein zwischen Köln und Koblenz verkürzte sich die Fahrzeit um über 30 Minuten. Durch die Beschleunigung und die gleichzeitige Taktausdünnung zwischen Emmerich und Wesel reduzierte sich der Fahrzeugbedarf von neun auf sieben Umläufe.

Seit dem Fahrplanwechsel 2007 verkehrt der Rhein-Express zwischen Emmerich und Wesel wieder im Stundentakt, um die Taktausdünnung der RB 35 „Der Weseler“ Emmerich−Wesel−Duisburg als Folge der Kürzung der Regionalisierungsmittel abzufangen. Um die nötige Wendezeit in Emmerich einhalten zu können, mussten einige schwach genutzte Halte zweistündlich jeweils entgegen der Lastrichtung gestrichen werden.

Der Rhein-Express wird seit 1998 von der DB Regio NRW, Standort Köln-Deutzerfeld betrieben.

Die nächste Ausschreibung für diese Linie startet im Jahr 2016.

Zuglauf

Im Linienverlauf nutzt der Rhein-Express vier verschiedene Eisenbahnstrecken mit acht verschiedenen Streckennummern:
* die Bahnstrecke Oberhausen–Arnhem zwischen Emmerich und Oberhausen (gemeinsam mit allen Zügen des Regional- und Fernverkehrs),
* die Bahnstrecke Duisburg–Dortmund zwischen Oberhausen und Duisburg (Gesamtverkehr ohne Zwischenhalt),
* die Bahnstrecke Köln–Duisburg durchgehend (Fernverkehrsgleise, siehe Anmerkung unten),

* die linke Rheinstrecke zwischen Köln und Koblenz (gemeinsam mit allen Zügen des Regional- und Fernverkehrs).

Auf dem vier- bis sechsgleisigen Abschnitt zwischen Duisburg und Düsseldorf benutzt der Rhein-Express durchgehend die Fernverkehrsgleise, ebenso wie der NRW-Express RE 1 und in der Hauptverkehrszeit der RB 35. Dagegen befahren der Rhein-Haard-Express RE 2, der Rhein-Emscher-Express RE 3 und der Westfalen-Express RE 6 streckenweise die Gleise der S-Bahn bzw. soweit vorhanden die sogenannten Ortsgleise.

Tarife

Je nach genutztem Teilstück der Linie können unterschiedliche Tarife zur Anwendung kommen, die sich räumlich zum Teil überschneiden. Liegt das Teilstück innerhalb eines Verkehrsverbundes, gilt auf dem Teilstück Emmerich – Düsseldorf–Benrath der VRR-Tarif, auf dem Teilstück Düsseldorf–Flughafen – Oberwinter der VRS–Tarif und auf dem Teilstück Oberwinter – Koblenz der VRM–Tarif.

Für verbundüberschreitende Fahrten zwischen Emmerich und Bonn–Bad Godesberg gilt der NRW-Tarif. Für verbundüberschreitende Fahrten über die Landesgrenze Nordrhein–Westfalen – Rheinland–Pfalz hinaus gilt der Tarif der Deutschen Bahn.

Fahrzeugeinsatz

miniatur|links|Rhein-Express (RE 5) in Remagen

Ursprünglich wurde der Rhein-Express mit Lokomotiven der Baureihe 110 und sechs modernisierten n-Wagen ohne Steuerwagen gefahren. Im Laufe des Jahres 2002 wurde auf Wendezüge aus neu ausgelieferten Loks der Baureihe 146 und fünf Doppelstockwagen umgestellt. Wegen eines Flutschadens beim Hersteller der Sitze verzögerte sich die Auslieferung der Doppelstockwagen, so dass noch bis in den Sommer 2003 bei zwei Garnituren n-Wagen anzutreffen waren.

Im Gegensatz zu den anderen mit Doppelstockwagen bedienten Linien in NRW ist im Rhein-Express kein reiner erste-Klasse-Wagen und nur ein gemischter Wagen mit erster und zweiter Klasse eingestellt. Durch diesen geringen Erste-Klasse-Anteil hat der RE 5 die höchste Kapazität an zweiter-Klasse-Plätzen pro Zug in NRW.

Zwischen August und November 2011 soll schrittweise die Kapazität um einen Wagen pro Zug erhöht werden.[http://www.vrr.de/de/aktuelles/news/01442/index.html Mehr RE für NRW.] Presseinformation des VRR zur Verlängerung der Züge

Zweckverbände

An der Bestellung des Rhein-Expresses sind vier Zweckverbände, der Nahverkehrs-Zweckverband Niederrhein, der Zweckverband Verkehrsverbund Rhein-Ruhr, der Zweckverband Verkehrsverbund Rhein-Sieg in Nordrhein-Westfalen sowie der Zweckverband Schienenpersonennahverkehr Rheinland-Pfalz Nord (SPNV-Nord) beteiligt.

Weblinks

  • [{{NRWbahnarchivURL}}linien/RE5.htm Beschreibung des Rhein-Express] im NRWbahnarchiv von André Joost

    * [http://www.vrr.de/imperia/md/content/verbundfahrplan/re/re5.pdf Fahrplan des Rhein-Express zwischen Düsseldorf-Benrath und Dinslaken] www.vrr.de (PDF; 1,1 MB; abgerufen am 30. Januar 2011)

    Einzelnachweise


Kategorie:Zug (Nordrhein-Westfalen)
Kategorie:Regionalexpress mit Namen (Deutschland)
Kategorie:Schienenverkehr (Rheinland-Pfalz)
Kategorie:Schienenverkehr (Düsseldorf)
Kategorie:Verkehr (Ruhrgebiet)

Kategorie:Verkehr (Niederrhein)

Rhein-Express
ru:Рейн-Экспресс

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