Navigation


Politikmarketing

11.05.2007 @ 23:17, Jaellee,

Unter Politikmarketing versteht man die wählerorientierte Entwicklung und Vermarktung der Politik einer politischen Partei (vgl. Ufert 2006).

Das Politikmarketing wird dem Non-Profit-Marketing zugerechnet und ist im Gegensatz zu einer Kampagne oder einem einzelnen Wahlkampf langfristig angelegt.

Unter Beachtung von Wahlverhalten (vgl. z. B. Rational-Choice-Ansatz, Ann Arbor-Modell oder Cleavage-Theorie), Wählerzielgruppen und den Aktivitäten konkurrierender Parteien gilt es aus Partei, Wahlprogramm und Kandidat(en) ein Politikangebot zu formen. Um dieses zu vermarkten, stehen - je nach Autor - unterschiedliche Marketinginstrumente zur Auswahl (z. B. Gegenleistungs-, Distributions-, Kommunikations- oder Servicepolitik).

Literatur



* Gero Ufert: Politikmarketing. Berlin 2006, ISBN 3-8258-8587-9.
* Edgar Wangen: Polit-Marketing. Opladen 1983, ISBN 3-531-11670-3.
* Markus Karp, Udo Zolleis (Hrsg.): Politisches Marketing. Münster 2004, ISBN 3-8258-7898-8.

* Helmut Schneider: Marken in der Politik. Wiesbaden 2004, ISBN 3-531-14168-6.

Kategorie:Marketing nach Branche
Kategorie:Politische Strategie

weiter

Text und Bilder dieses Beitrags stammen aus dem Artikel Politikmarketing der freien Enzyklopädie Wikipedia und stehen unter der GNU Free Documentation License. Die Liste der Autoren ist in der Wikipedia unter dieser Seite verfügbar, der Original-Artikel lässt sich hier bearbeiten.