Navigation


Nicolas Sarkozy

21.05.2012 @ 12:16, Frauke32,

{{Weiterleitungshinweis|Sarkozy}}

miniatur|Nicolas Sarkozy (2008)

Nicolas Sarkozy (Nicolas Paul Stéphane Sarközy de Nagy-BocsaSein vollständiger Name samt Umlaut wird in amtlichen Schriften erwähnt, wie zum Beispiel in folgendem Erlass vom {{Datum|31|Dezember|2004}}, in welchem er (auf der unteren Hälfte der dritten Seite) zum Ritter der Légion d'honneur ernannt wird: [http://www.legifrance.gouv.fr/jopdf/common/jo_pdf.jsp?numJO=0&dateJO=20050101&numTexte=3&pageDebut=00012&pageFin=00027 NOR:PREX0407928D]. ({{audio|Sarkozy.ogg|anhören}}) [{{IPA|nikɔla saʁkɔ'zi}}]; * 28. Januar 1955 in Paris) ist ein französischer Politiker und war von 2007 bis 2012 Staatspräsident der Französischen Republik. Im zweiten Halbjahr 2008 bekleidete Sarkozy das Amt des Vorsitzenden des Europäischen Rates.

Von 2004 bis 2007 war Sarkozy Vorsitzender der konservativen gaullistischen UMP.

Herkunft


Sarkozys Vater stammt aus einer ungarischen Familie (Sárközy de Nagybócsa oder auch ungarisch „nagybócsai Sárközy“ geschrieben), die 1628 in Wien von Kaiser Ferdinand II. in seiner Funktion als König von Ungarn geadelt wurde.Nicolas-Philippe Piot: Sogenannte Namen und andere Leckereien, Paris 2009, zitiert in: Stefan Brändle (Paris): Von wegen "von & zu", in: Der Standard, Tageszeitung, Wien, 12./13. Dezember 2009, S. 7 Die Familie besaß in Alattyán (Kleingebiet Jászberény, Komitat Jász-Nagykun-Szolnok), ca. 100 km südöstlich von Budapest, ein Schloss und Ländereien. 1944 war Sarkozys Vater vor dem Einmarsch der Roten Armee in Ungarn über Österreich nach Deutschland geflohen. Nach dem Krieg ließ er sich in Baden-Baden von einem französischen Rekrutierungsbüro für die Fremdenlegion anwerben. Nach dem Abschluss seiner Rekrutenzeit in Sidi bel Abbès (Französisch-Algerien) sollte er ursprünglich in Indochina eingesetzt werden. Durch ein medizinisches Attest konnte er jedoch bereits 1948 nach Marseille ziehen. 1949 traf er in Paris Andrée Mallah. Pal Sarkozy, der insgesamt viermal verheiratet war, tritt auch als Maler öffentlich in Erscheinung. So berichtete El País im Dezember 2011 von der bevorstehenden Ausstellung seiner Bilder im uruguayischen Badeort Punta del Este in der dortigen Galería de las Misiones.[http://www.puntadeleste.com/es/informacion/punta_del_este/noticias/Pal_Sarkozy_%20expone_pinturas_en_Punta_del_Este/2138 Pal Sarkozy expone pinturas en Punta del Este] (spanisch) auf www.puntadeleste.com vom 27. Dezember 2011, abgerufen am 27. Dezember 2011

Sarkozys Mutter ist eine Nachfahrin sephardischer Juden aus Thessaloniki. Sein Urgroßvater, der jüdischen Glaubens war, hieß Mordechai Mallah und war ein wohlhabender Juwelier aus Thessaloniki. Zusammen mit seiner Ehefrau Reina hatte Mallah sieben Kinder. Aaron Benico Mallah – der Großvater Sarkozys – war das jüngste der Kinder. Aaron Benico Mallah heiratete 1917 die Katholikin Adèle Bovier und konvertierte zum Christentum. Das Ehepaar hatte zwei Töchter namens Suzanne und Andrée.

Nicolas Sarkozy hat zwei Brüder, Guillaume (* 1951) und François (* 1958), sowie zwei jüngere Halbgeschwister, Caroline und Pierre-Olivier (* 1970), die aus der dritten Ehe seines Vaters mit Christine de Ganay stammen.

Politische Karriere


Bis 1993: Ausbildung und politischer Aufstieg


Sarkozy hat an der Universität Paris-Nanterre Öffentliches Recht und Politikwissenschaft studiert und besitzt seit 1980 eine Zulassung als Anwalt. Bereits 1977 wurde er Gemeinderat von Neuilly-sur-Seine, wo er von 1983 bis 2002 Bürgermeister war. Das westlich vom mondänen 16. Arrondissement gelegene Neuilly-sur-Seine gilt als einer der wohlhabendsten Vororte (banlieue) von Paris. Nationale Bekanntheit erlangte er 1993 als Vermittler bei einer Geiselnahme in einem Kindergarten seines Ortes, welche die Geiseln durch seinen Einsatz ohne körperlichen Schaden überstanden, wogegen der Geiselnehmer durch ein Spezialeinsatzkommando getötet wurde. In der gaullistischen Partei Rassemblement pour la République (RPR) machte er schnell Karriere: Ab 1977 arbeitete er bereits im Alter von 21 Jahren im Zentralkomitee mit. Zwischen 1983 und 1988 war er Abgeordneter im Regionalrat der Île-de-France. Zugleich Vizepräsident des Generalrats von Hauts-de-Seine, zeichnete er in dieser exekutiven Funktion für die Kulturpolitik des Départements verantwortlich.

1993–2002: Erstes Ministeramt und Oppositionszeit


Vom 30. März 1993 bis zum 11. Mai 1995 war Sarkozy Haushaltsminister der Regierung Balladur, deren Sprecher er auch war. Im Wahlkampf für die Präsidentschaftswahl 1995 unterstützte Sarkozy nicht seinen Parteichef Jacques Chirac, sondern dessen Konkurrenten Balladur. Chirac wertete dies als Verrat, das Verhältnis zwischen Sarkozy und Chirac gilt seitdem als nachhaltig zerrüttet. Chirac gewann die Wahl und Sarkozy war im Kabinett des neuen Premierministers Alain Juppé nicht mehr vertreten. Bei der Europawahl 1999 erhielt er ein Mandat im Europäischen Parlament, auf das er jedoch bereits nach zwei Monaten wieder verzichtete.{{MdEP|4339}}

2002–2007: Minister unter Präsident Chirac


{{Siehe auch|Unruhen in Frankreich 2005}}
miniatur|links|Wahlplakate zur Präsidentschaftswahl in Anspielung auf die umstrittenen Bemerkungen Sarkozys
Vom 7. Mai 2002 bis zum 30. März 2004 war er französischer Innenminister in der Regierung Raffarin. In dieser Zeit erwarb er sich den Ruf eines law-and-order-Politikers, der entschlossen gegen Kriminalität vorgeht. Dies machte ihn in der Bevölkerung äußerst populär. Drei Tage nach der Niederlage der Konservativen bei den französischen Regionalwahlen 2004, die Sarkozy mit der Wahl zum Abgeordneten für den Wahlbezirk (Kanton) Neuilly-sur-Seine Nord in den Generalrat des Départements Hauts-de-Seine und der Wahl zum Präsidenten dieses Generalrats gut überstand, billigte Staatspräsident Jacques Chirac am 31. März 2004 eine neue Kabinettsliste, auf der Sarkozy als „Superminister“ für Wirtschaft, Finanzen und Industrie stand, der damit auch die Verantwortung für die geplanten Wirtschaftsreformen in Frankreich übernahm.

Während dieser Zeit setzte er u. a. die Übernahme des deutsch-französischen Pharmaunternehmens Aventis durch den französischen Konkurrenten Sanofi-Synthélabo (seither Sanofi-Aventis) gegen Bedenken aus Deutschland durch. Allerdings musste er das Amt des „Superministers“ bereits Ende November 2004 auf Druck von Staatspräsident Chirac aufgeben. Sarkozy hatte sich kurz vorher zum Parteivorsitzenden der von Chirac einst als RPR gegründeten „Chirac-Partei“ UMP wählen lassen. Da das Verhältnis zwischen Sarkozy und Chirac bereits belastet war, seitdem sich Sarkozy bei den Wahlen 1995 gegen Chirac und für Balladur eingesetzt hatte, wird vermutet, dass Chirac die mit der Wahl des „Superministers“ Sarkozy zum UMP-Parteichef entstandene „Ämterhäufung“ lediglich als Anlass nahm, um der – nun auch innerparteilichen – Spitzenkarriere des von Chirac als Konkurrenz empfundenen Sarkozy einen „politischen Dämpfer“ zu versetzen. Offenbar vergebens, denn am 2. Juni 2005 wurde Sarkozy Innenminister in der Regierung Villepin, einem Ministerposten, auf dem er bereits (in der Regierung Raffarin) Sympathiepunkte in der Bevölkerung gesammelt hatte.

Im Juni 2005 löste Sarkozy in der französischen Öffentlichkeit eine lebhafte Debatte aus, als er bei zwei Besuchen der Pariser Vorstadt La Courneuve erklärte, angesichts der dortigen, hohen (Jugend-)Kriminalitätsrate dränge sich ihm die Formulierung „mit dem Hochdruckreiniger säubern“ auf („{{lang|fr|Le terme 'nettoyer au karcher' est le terme qui s'impose, parce qu'il faut nettoyer cela.}}“).France 2, 29. Juni 2005 Die Wortwahl Sarkozys führte nicht zuletzt zum Zerwürfnis mit seinem damaligen Kollegen, dem französischen Minister für die Förderung von Chancengleichheit, Azouz Begag.{{lang|fr|Azouz Begag tenté par François Bayrou}}. Le Figaro, 13. März 2007 (französisch) Im Oktober und November 2005 wurde Sarkozy für die Randalierer der Pariser Krawalle 2005 zur Hassfigur, weil er alle randalierenden Jugendlichen (meist nordafrikanischer Herkunft) als „Gesindel“ ({{lang|fr|„des racailles“}}) titulierte.zitiert nach der Fernsehsendung {{lang|fr|Journal de 20 heures}} auf France 2, 26. Oktober 2005

Clearstream-Affäre


Im Jahr 2004 wurde Sarkozy im Rahmen der Affäre Clearstream II denunziert. So ließ ein anonymer Denunziant einem Untersuchungsrichter gefälschte Computerauszüge des Luxemburger Clearing-House Clearstream zukommen, die fälschlicherweise suggerierten, Sarkozy und andere Prominente hätten über Geheimkonten bei Clearstream Schmiergelder beim Verkauf französischer Fregatten an Taiwan kassiert.

Sarkozy strengte ein gerichtliches Verfahren zur Klärung der Verantwortlichkeit für diese Verleumdungskampagne an. Dabei unterstellte er seinem parteiinternen Konkurrenten de Villepin, dieser habe in dessen Amtszeit als Innenminister dem Untersuchungsrichter ein Sarkozy entlastendes Dossier vorenthalten. Im Mai 2006 gab der damalige Vizepräsident des Luftfahrt-Konzerns EADS, Jean-Louis Gergorin, zu, der Verfasser der anonymen Briefe an den Untersuchungsrichter gewesen zu sein. Die Hintergründe dieser Verleumdungsaffäre konnten bislang nicht restlos aufgeklärt werden.

Präsidentschaftswahl 2007


Sein (erneutes) Amt als Innenminister brachte ihn seinem Ziel, offizieller Spitzenkandidat der UMP für die Präsidentschaftswahl 2007 zu werden, noch näher. Auch wenn Chirac den ihm stets in Loyalität verbundenen Premierminister Villepin (UMP) als „Thronerben“ für das höchste Amt des Staates favorisierte, konnte er sich damit nicht durchsetzen. Zur parteiinternen Vorwahl der UMP am 2. bis 14. Januar 2007 zogen alle anderen Kandidaten (Michèle Alliot-Marie, Rachid Kaci, Dominique de Villepin, Nicolas Dupont-Aignan) ihre Kandidatur zurück, Sarkozy trat er als einziger an und wurde mit 98,1 % der abgegebenen Stimmen nominiert.

Im Vorfeld der Präsidentschaftswahlen wurde Sarkozy in seiner Funktion als Innenminister Ende Januar 2007 von dem ehemaligen Greenpeace-Frankreich-Geschäftsleiter, Bruno Rebelle, der nach seinem Ausscheiden aus Greenpeace als umweltpolitischer Wahlkampfberater im Team Ségolène Royals tätig war, der Spionage beschuldigt. Über die angeblichen nachrichtendienstlichen Ermittlungen berichtete das Magazin Le Canard enchaîné am 24. Januar 2007. Ebenfalls im Canard enchaîné erschienen Anfang März 2007 Berichte, Sarkozy habe in seiner Zeit als Bürgermeister von Neuilly-sur-Seine einem Bauträger Vergünstigungen bei der Erschließung eines Wohnkomplexes auf der Île de la Jatte gewährt und nach dessen Errichtung dort eine Doppelwohnung zu gleichfalls ungewöhnlich günstigen Konditionen erworben.{{cite news |url=http://www.lemonde.fr/web/article/0,1-0,36-882726,0.html |publisher=Le Monde |language=fr |title=Echanges de bons procédés entre Sarkozy et le promoteur Lasserre, selon "Le Canard enchaîné" |date=2007-03-13 |accessdate=2010-11-15 }}

Bei der Präsidentschaftswahl am 6. Mai 2007 wurde Sarkozy im zweiten Wahlgang zum neuen Staatspräsidenten gewählt. Er gewann die Stichwahl gegen die Kandidatin der sozialistischen Partei, Ségolène Royal mit 53,06 %.{{cite web |url=http://www.interieur.gouv.fr/sections/a_votre_service/resultats-elections/PR2007/FE.html |title=Resultats de l'election presidentielle |publisher=französisches Innenministerium |language=fr |date=2007-05-06 |accessdate=2010-11-15}} Bereits im ersten Wahlgang am 22. April 2007 errang Sarkozy im Vergleich zu den übrigen Kandidaten mit 31,11 % die meisten Stimmen, verfehlte damit jedoch die erforderliche absolute Mehrheit.

Noch vor Antritt seines Amtes geriet Sarkozy in die Kritik der französischen Presse und Opposition, da er seinen Sieg am Wahlabend im Pariser Luxushotel Fouquet’s{{cite news |url=http://www.sueddeutsche.de/geld/frankreichs-designierter-praesident-der-yacht-faktor-1.878440 |title=Kommentar: Frankreichs designierter Präsident - Der Yacht-Faktor |author=Michael Kläsgen |publisher=Süddeutsche Zeitung |date=2007-05-09 |accessdate=2010-11-15 }} mit Freunden aus Industrie und Showbusiness feierte und die darauf folgenden Tage auf der Yacht des französischen Industriellen Vincent Bolloré an der Küste Maltas verbrachte.{{cite news |url=http://www.abendblatt.de/daten/2007/05/09/737828.html |title=Frankreich: "Milliardärsferien" von Präsident - Kritik an Sarkozy wächst |publisher=Hamburger Abendblatt |date=2007-05-09 |accessdate=2010-11-15}}

2007–2012: Präsident der Französischen Republik


thumb|Nicolas Sarkozy am Tag seiner Amtseinführung|150px

Bei seinem ersten Staatsbesuch als französischer Staatspräsident in Berlin erklärte Sarkozy am 16. Mai 2007, die deutsch-französische Freundschaft sei für Frankreich „heilig“ und könne durch nichts in Frage gestellt werden.{{cite news |url=http://www.faz.net/s/RubDDBDABB9457A437BAA85A49C26FB23A0/Doc~EF21D0A518BE64BF6A152283E1FE20AA4~ATpl~Ecommon~Sspezial.html |title=Sarkozy besucht Merkel: „Eine heilige Freundschaft“ |publisher=Frankfurter Allgemeine Zeitung |date=2007-05-16 |accessdate=2010-11-16}} Auch nach der Wahl zum Staatspräsidenten bleibt er dabei, dass die Türkei keinen Platz in der EU habe.{{cite news |publisher=NZZ |url=http://www.nzz.ch/2007/05/24/al/articleF7JU6.html |title=Sarkozy – Wunderheiler für die gelähmte EU? |date=2007-05-24 |accessdate=2010-11-16}} Einen Tag später ernannte Sarkozy seinen engen Vertrauten und Wahlkampfberater François Fillon zum Premierminister und am 18. Mai die 15 Minister des Kabinetts Fillon.

Nach der Präsidentschaftswahl forderte Sarkozy einen „klaren Auftrag“ der französischen Wähler zur Umsetzung seines wirtschaftsliberalen Reformprogramms. Bei den Parlamentswahlen am 10. und 17. Juni 2007 verfehlten jedoch die UMP und die mit ihr verbündete liberale Partei Nouveau Centre die angepeilte und nach Umfragen realistisch erscheinende Zweidrittelmehrheit klar. Das Parteibündnis von Sarkozy erzielte dennoch die absolute Mehrheit. Nach dem vorläufigen amtlichen Endergebnis gewannen UMP und NC 345 der insgesamt 577 Sitze in der Nationalversammlung, 14 Sitze weniger als bisher.{{cite news |publisher=NZZ |url=http://www.nzz.ch/2007/06/17/al/newzzF31U0Y5L-12.html |title=Dämpfer für Sarkozy-Lager |date=2007-06-18 |accessdate=2010-11-16}} Pressekommentare sprachen von der ersten Niederlage des neuen Präsidenten und sogar von einer „Schlappe“ Sarkozys.{{cite news |publisher=Tagesanzeiger |url=http://tages-anzeiger.ch/dyn/news/ausland/762834.html |title=Kommentar: Sarkozys erste Niederlage |author=Dominique Eigenmann |date=2007-06-17 |accessdate=2010-11-16}} Bei seiner ersten Reise nach Afrika als Präsident im Juli 2007 machte er klar, dass schlechtes Regieren nicht länger mit Entwicklungshilfe honoriert werden könne und warb bei Afrikas Bildungselite dafür, in der Heimat zu bleiben. In einer leidenschaftlichen Rede am 26. Juli vor Studenten der Université Cheikh Anta Diop de Dakar bezeichnete Sarkozy die Kolonisation als großen Fehler. Sie sei aber nicht verantwortlich für alle aktuellen Probleme Afrikas. Die Afrikaner seien für ihre Entwicklung auch selbst zuständig.Luxemburger Wort: [http://www.wort.lu/articles/5957811.html Sarkozy schlägt neues Kapitel in Afrika-Politik auf] 27. Juli 2007 Sowohl von afrikanischen Intellektuellen als auch Afrika-Experten weltweit wurde die Rede kritisiert, weil Aussagen, dass „der afrikanische Mensch nur unzureichend die Geschichte betreten“ habe und „in einer stets gleichbleibenden Ordnung“ bleibe, an klassische koloniale und rassistische Muster erinnerten.Andreas Eckert: Ist Afrika ein Kontinent ohne Geschichte? Wissenschaftler antworten auf Sarkozys Rede von Dakar. In: Frankfurter Allgemeine Zeitung, 8. September 2008, S. 40.
Zu dem Thema erschienen mehrere Bücher:
* Makhily Gassama (Hrsg.): L'Afrique répond à Sarkozy. Contre le discours de Dakar. Paris 2008. ISBN 978-2-84876-110-7.
* Jean-Pierre Chrétien (Hrsg.): L' Afrique de Sarkozy. Un déni d'histoire. Paris 2008. ISBN 978-2-8111-0004-9.
* Abdoul Aziz Diop: Sarkozy au Sénégal. Le rendez-vous manqué avec l'Afrique. Paris 2008. ISBN 978-2-296-05631-2

Um nach seinen schlechten Umfragewerten wieder an Popularität zu gewinnen, bemühte Sarkozy eines seiner klassischen Themen, die Einwanderungspolitik oder vielmehr das Problem der sans-papiers, der in Frankreich lebenden Ausländer ohne Aufenthaltsgenehmigung. Für 2007 war dabei ein Ziel von 25.000 Abschiebungen ausgegeben worden, die zum Teil mit erheblichem Gewalteinsatz{{cite news |publisher=NZZ |url=http://www.nzz.ch/nachrichten/kultur/aktuell/frankreichs_inoffizielles_geschichtsbild_1.568567.html |title=Frankreichs inoffizielles Geschichtsbild |date=2007-10-13 |accessdate=2010-11-16}} betrieben wurden; die Zahl wurde allerdings um 1.000 verfehlt.{{cite news |url=http://www.welt.de/politik/article1531547/Sarkozy_will_mit_Einwanderungspolitik_punkten.html |publisher=Die Welt |title=Frankreich: Sarkozy will mit Einwanderungspolitik punkten |author=Jochen Hehn |date=2008-01-08 |accessdate=2010-11-16}}

Am 20. Dezember 2007 besuchte er Papst Benedikt XVI. in Rom. In der Lateranbasilika erhielt er den Titel des Ehrenkanoniker von St. Johannes im Lateran. Damit knüpft er an eine seit 1604 bestehende Tradition an, dass dieser Ehrentitel dem obersten Repräsentanten Frankreichs übertragen wird. Nur in der schlimmsten Phase des Kirchenkampfes zwischen 1905 und 1921 wurde die Tradition unterbrochen.{{cite news |publiehr=Radio Vatikan |url=http://www.oecumene.radiovaticana.org/ted/Articolo.asp?c=175084 |title=Vatikan/Frankreich: Sarkozy beim Papst |date=2007-12-20 |accessdate=2010-11-16}} In der Frage des Verhältnisses von Kirche und Staat ist er ein Anhänger des Konzeptes der positiven Laizität.{{cite news |publisher=NZZ |url=http://www.nzz.ch/nachrichten/kultur/literatur_und_kunst/positive_laizitaet_1.776759.html |title=Positive Laizität? |author=Harm Klueting |date=2008-06-05 |accessdate=2010-11-16}}

Vorwurf der verdeckten Wahlkampffinanzierung


Laut einer Meldung von Le Monde vom 2. Juni 2010 behauptet ein luxemburgischer Polizeibericht, dass Sarkozy seinerzeit in eine illegale Finanzierung des Wahlkampfs von Edouard Balladur verstrickt gewesen sei.{{cite news |url=http://www.lemonde.fr/politique/article/2010/06/02/karachi-sarkozy-mis-en-cause-par-la-police-luxembourgeoise_1366741_823448.html |title=Karachi : Sarkozy cité dans un rapport de la police luxembourgeoise |publisher=Le Monde |language=fr |date=2010-06-02 |accessdate=2010-11-15 }} Die Vorwürfe wurden von der französischen Regierung zurückgewiesen.{{cite news |url=http://taz.de/1/politik/europa/artikel/1/sarkozy-der-korruption-verdaechtigt/ |title=Sarkozy unter Korruptionsverdacht: Waffen für Parteispenden |publisher=Die Tageszeitung |date=2010-06-03 |accessdate=2010-11-15 }} Der französische Untersuchungsrichter Marc Trévidic hat bestätigt, dass "Retrokommissionen" gezahlt worden seien.{{cite news |url=http://www.tageblatt.lu/europe/42115.html |title=Affäre Sarkozy/Luxemburg: Es gab „Retrokommissionen“ |publisher=Tageblatt. Zeitung fir Lëtzebuerg |date=2010-06-18 |accessdate=2010-11-15 }}

In der noch nicht restlos geklärten Bettencourt-Affäre wurde ihm vorgeworfen, in Form von Bargeld über mehrere Jahre illegale Spenden der reichsten Frau Frankreichs, Liliane Bettencourt, erhalten zu haben.

Sarkozy und der Fall der Mauer


Am 8. November 2009 behauptete Sarkozy auf seiner Facebook-Seite, schon am 9. November 1989 vormittags vom zukünftigen Fall der Mauer unterrichtet gewesen zu sein:http://www.facebook.com//photo.php?pid=2628417&id=739189406#/nicolassarkozy?ref=mf Die Kritik an dieser Selbstdarstellung auch von Seiten der konservativen Presse entzündet sich an der Tatsache, dass selbst das ZK der SED am Morgen des 9. November nicht wusste, dass es am Nachmittag des gleichen Tages die Grenzöffnung für den Folgetag beschließen werde, viel weniger noch ein unbekannter französischer Parlamentsabgeordneter.{{cite web |url=http://droite.blogs.liberation.fr/alain_auffray/2009/11/mur-de-berlin-sarko-refait-lhistoire-sur-facebook.html?cid=6a00e551315020883401287566b85a970c |title=Mur de Berlin: Sarko refait l'histoire |language=fr |date=2009-11-08 |accessdate=2010-11-16}}{{cite news |url=http://www.lefigaro.fr/politique/2009/11/09/01002-20091109ARTFIG00510-mur-de-berlin-sarkozy-se-tromperait-d-une-semaine-.php |title=9/11/1989 : confusion sur l'emploi du temps de Sarkozy |date=2009-11-09 |author=Benjamin Ferran und Bastien Hugues |language=fr |publisher=Le Figaro |accessdate=2010-11-16}} Auch wurde die Mauer nicht am 9. November und nicht vom Osten aus mit Hammerschlägen angegriffen. Der mitgenannte Abgeordnete Alain Juppé kann sich laut einem Radiointerview nicht genau an den Vorgang erinnern, insbesondere nicht an das Datum.{{cite web |url=http://www.marianne2.fr/Sarko-l-Europeen-ou-la-legende-de-Berlin_a182718.html |title=Sarko l'Européen ou la légende de Berlin |date=2009-11-09 |author=Sylvain Lapoix - Marianne |language=fr |accessdate=2010-11-16}} Tatsächlich war Sarkozy nach den Recherchen der Tageszeitung Le Figaro erst am 16. November in Berlin. Um Sarkozys Darstellung zu retten, berichtet das Elysée laut 20 Minutes in einer zweiten, nachgeschobenen Version der Berliner Besuche nun von einem heimlichen Besuch am 9. November und einem weiteren am 16. November.{{cite news |url=http://www.20minutes.fr/article/362093/Politique-Nicolas-Sarkozy-serait-alle-deux-fois-a-Berlin-en-novembre-1989.php |title=Nicolas Sarkozy serait allé deux fois à Berlin en novembre 1989 |publisher=20minutes.fr |author=Alice Antheaume und Catherine Fournier |date=2009-11-09 |accessdate=2010-11-16}}

Roma-Abschiebungen und Immigrationspolitik


Im Sommer 2010 erhob Sarkozy die innere Sicherheit zum Thema. Nach Straßenkrawallen kündigte er härtere Maßnahmen gegen Roma an, sowie den Entzug der Staatsangehörigkeit von Straftätern ausländischer Herkunft. Zahlreiche illegale Roma-Wohnsiedlungen wurden geräumt und hunderte dort wohnender Menschen nach Rumänien und Bulgarien zurückgeführt. Die Rückführungen an sich waren nicht ungewöhnlich, da Frankreich seit Jahresbeginn bereits circa 8.000 Roma in ihre Heimat ausgewiesen hatte; neu war jedoch die Ankündigung kollektiver Ausweisungen und die medienwirksame Auflösung von Siedlungen.

Nach Ansicht von Le Monde stellte die Ankündigung eines Entzugs der Staatsangehörigkeit einen Tabubruch dar, einerseits da er dabei zwischen alteingesessenen und eingebürgerten Franzosen unterscheide und andererseits da die Ankündigung einer solchen Maßnahme an das Vichy-Regime erinnere, das etwa 15.000 Menschen, großteils eingebürgerte Juden, die Nationalität entzog.{{internetquelle|url=http://www.zeit.de/politik/ausland/2010-07/sarkozy-staatsbuergerschaft|titel=Straftat da, Staatsbürgerschaft weg|hrsg=Zeit Online|datum=30. Juli 2010|zugriff=19. August 2010}} Sarkozy präzisierte später, der Entzug der Staatsbürgerschaft solle für denjenigen gelten, der in Frankreich einen Polizisten töte oder lebensgefährlich verletze.{{internetquelle|url=http://www.focus.de/politik/weitere-meldungen/frankreich-polizistenmoerder-sollen-staatsbuergerschaft-verlieren_aid_549274.html|titel=Polizistenmörder sollen Staatsbürgerschaft verlieren|hrsg=Focus Online|datum=6. September 2010|zugriff=7. September 2010}} Nachdem die französische Regierung beschlossen hatte, etwa 1000 Roma nach Bulgarien und Rumänien auszufliegen, protestierten im September 2010 Zehntausende von Franzosen in 130 Städten gegen Fremdenfeindlichkeit und Rassismus.[http://www.zeit.de/politik/ausland/2010-09/roma-abschiebungen-demonstration Sicherheitspolitik: Proteste in ganz Frankreich gegen Roma-Abschiebungen] in Zeit Online vom 4. September 2010 Auch in Rumänien und Mazedonien kam es zu Protestdemonstrationen gegen die Abschiebungen durch Frankreich. Die Maßnahmen Frankreichs führten zu erheblichen Spannungen zwischen Frankreich und der Europäischen Kommission.

Militärische Intervention in Libyen


Nach Ausbruch des Bürgerkriegs in Libyen im Frühjahr 2011 entschied sich Sarkozy für die Anerkennung des Nationalen Übergangsrats als Gegenregierung durch Frankreich,[http://www.ftd.de/politik/:aufstand-gegen-gaddafi-libyen-spaltet-paris-und-berlin/60023714.html Aufstand gegen Gaddafi: Libyen spaltet Paris und Berlin] in Financial Times Deutschland vom 10. März 2011 setzte sich auf Ebene der Europäischen Union als Erster für gezielte Luftangriffe auf libysche Ziele ein[http://www.spiegel.de/politik/deutschland/0,1518,750142,00.html Forderung nach Luftschlägen: Sarkozy torpediert Europas Libyen-Kurs] und lud dann am 19. März 2011 zum Pariser Gipfeltreffen ein, das dem Internationalen Militäreinsatz in Libyen unmittelbar vorausging. Vom französischen Innenminister Claude Guéant wurde Sarkozy dafür gelobt, dass er „den Kreuzzug zur Mobilisierung des Sicherheitsrates der Vereinten Nationen, und dann die Arabische Liga und die Afrikanische Union" angeführt hatte.[http://www.telegraph.co.uk/news/worldnews/europe/france/8405024/French-interior-minister-apologises-for-likening-Libya-intervention-to-a-crusade.html French interior minister apologises for likening Libya intervention to a crusade] Am 25. März sagte Sarkozy: „Jeder Herrscher muss verstehen, und vor allem jeder arabische Herrscher muss verstehen, dass die Reaktion der internationalen Gemeinschaft und Europas von nun an jedes Mal die Gleiche sein wird".[http://www.handelsblatt.com/politik/deutschland/sarkozy-drohung-erzuernt-merkel/3989500.html Sarkozy-Drohung erzürnt Merkel] Über den französischen Philosophen Bernard-Henri Lévy heißt es, dass ein Anruf von ihm bei Sarkozy eine entscheidende Rolle bei dessen Entscheidung für die militärische Intervention gespielt habe.[http://www.tagesanzeiger.ch/kultur/buecher/Wenn-Philosophen-Kriege-fuehren/story/11099223 Wenn Philosophen Kriege führen] Der Schriftsteller Boualem Sansal erklärte Sarkozys Verhalten dagegen mit dem „Imageproblem", das dieser „in der arabischen Welt" gehabt habe, weil sein Premierminister und seine Außenministerin sich Urlaube von Diktatoren finanzieren ließen und weil er selbst Mubarak und Gaddafi in Paris hofiert hatte. Sarkozy habe lediglich seine Glaubwürdigkeit wieder herstellen wollen.[http://www.3sat.de/page/?source=/kulturzeit/themen/153183/index.html Was kommt dann? Boualem Sansal zum Krieg in Libyen]

Präsidentschaftswahl 2012


Bei der ersten Runde der Präsidentschaftswahl 2012 am 22. April 2012 erreichte Nicolas Sarkozy als Zweitplatzierter hinter seinem sozialistischen Herausforderer François Hollande den Einzug in den zweiten Wahlgang (Stichwahl). Er erhielt 27,18 % der gültigen Stimmen (Hollande: 28,63 %).

Drei Tage vor der Stichwahl diskutierten die beiden Kandidaten live in einem Fernsehduell. Sarkozy hatte Hollande zu drei Duellen aufgefordert; Hollande hatte einem zugestimmt. Sarkozy hatte zuvor versucht, mit 'rechten' Themen wie innere Sicherheit und Zuwanderung Stimmen zu gewinnen;zeit.de: [http://www.zeit.de/politik/ausland/2012-05/sarkozy-hollande-duell-2/komplettansicht Sarkozy zetert, Hollande kontert. - Jeder dritte Franzose saß zum TV-Duell der Präsidentschafts-Wahlkämpfer vor dem Fernseher – doch eine Entscheidungshilfe war der Schlagabtausch kaum.]; [http://www.zeit.de/politik/ausland/2012-05/sarkozy-hollande-duell/komplettansicht Beobachter sehen keinen Sieger im Fernsehduell] namentlich Stimmen von denen, die im ersten Wahlgang Marine Le Pen gewählt hatten.{{Cite news| last = Rohr| first = Mathieu von| title = Der Präsident, der Frankreich enttäuschen muss| work = Spiegel Online| accessdate = 2012-05-12| date = 2012-05-06| url = http://www.spiegel.de/politik/ausland/praesident-fran-ois-hollande-muss-frankreich-enttaeuschen-a-831633.html}}

Den zweiten Wahlgang am 6. Mai 2012 verlor Sarkozy gegen Hollande mit 48,38 gegen 51,62 Prozent der Stimmen.{{Internetquelle | url=http://elections.interieur.gouv.fr/PR2012/FE.html | titel=Élection présidentielle 2012. Résultats France entière | hrsg=MMinistère de l'Intérieur, de l'Outre-mer, des Collectivités territoriales et de l'immigration | datum=2012-05-07 | zugriff=2012-05-07 | sprache=fr}}

Privatleben


Nicolas Sarkozy hat dreimal geheiratet und ist Vater von drei Söhnen und einer Tochter. In erster Ehe war er ab 1982 mit Marie-Dominique Culioli verheiratet, aus der Ehe gingen die Söhne Pierre (* 1985) und Jean (* 1986) hervor.

1996 heiratete er Cécilia Ciganer-Albéniz, die aus einer früheren Ehe zwei Töchter mitbrachte; aus der Ehe ging 1997 der Sohn Louis hervor. Im Sommer 2005 wurde das Scheitern der Ehe öffentlich. Im Januar 2006 wurde die Nachricht bekannt, das Ehepaar Sarkozy versuche einen gemeinsamen Neuanfang. Nach der Wahl Sarkozys zum Präsidenten übernahm Cécilia Sarkozy einzelne politische Aufgaben wie den umstrittenen Besuch bei Muammar al-Gaddafi in Libyen, der zur Freilassung inhaftierter bulgarischer Krankenschwestern beitrug, füllte jedoch die Rolle der Première Dame (192ersten Dame193) nicht nach überkommenen Vorstellungen aus.

Öffentliche Spekulationen über die Gründe endeten, als am 18. Oktober 2007 der Élysée-Palast die Trennung (und einvernehmliche Scheidung) des Paares bekannt gab.

Am 2. Februar 2008 heirateten Sarkozy und die italienisch-französische Sängerin Carla Bruni in Paris.{{cite news |url=http://www.lemonde.fr/politique/article/2008/02/02/nicolas-sarkozy-et-carla-bruni-se-sont-maries_1006810_823448.html#ens_id=993169 |title=Nicolas Sarkozy et Carla Bruni se sont mariés samedi matin à l'Elysée |publisher=Le Monde |language=fr |date=2008-02-02 |accessdate=2010-11-15 }} Die seit Dezember 2007 öffentliche Liaison war weltweit auf enormes Medienecho gestoßen und hatte auch politisch für Aufsehen gesorgt, da Bruni Sarkozy als nicht verheiratete Partnerin auf offizielle Empfänge in islamische Länder und nach Indien begleiten sollte.Carla Bruni Am 19. Oktober 2011 kam eine gemeinsame Tochter namens Giulia zur Welt.[http://www.sueddeutsche.de/leben/italienischer-name-fuer-tochter-des-praesidenten-tochter-von-bruni-sarkozy-heisst-giulia-1.1169783 Italienischer Name für Tochter des Präsidenten: Tochter von Bruni-Sarkozy heißt Giulia] in Süddeutsche Zeitung vom 20. Oktober 2011. Sarkozy ist der erste französische Präsident, der während seiner Amtszeit Vater geworden ist.[http://www.spiegel.de/panorama/leute/0,1518,792855,00.html Nachwuchs bei Sarkozys: Carla Bruni bringt Mädchen zur Welt] in Spiegel Online vom 19. Oktober 2011

Sonstiges


Als französischer Staatspräsident war Nicolas Sarkozy von Amts wegen Kofürst von Andorra.

Ehrungen und Auszeichnungen


* Großkreuz der Ehrenlegion
* Ehrenkanonikus der Erzbasilika San Giovanni in Laterano (2007)
* Ehrenmedaille der Spezialeinheit Terrorbekämpfung (RAID) der französischen Polizei
* Großkreuz des belgischen Leopolds-Ordens

* Ritter des spanischen Orden vom Goldenen Vlies (2011)

Film


* La Conquête.[http://www.tagesanzeiger.ch/kultur/kino/Filmheld-Sarkozy/story/24442060 Sarkozys Weg zur Macht] in Tages-Anzeiger vom 9. Mai 2011 Regie: Xavier Durringer, 2011

Schriften


* Georges Mandel, le moine de la politique. Grasset, Paris 1994, ISBN 2-246-46301-7. (franz.)
* Libre. Robert Laffont-Fixot, Paris 2001, ISBN 2-266-13303-9. (franz.)
* Nicolas Sarkozy u. a.: La République, les religions, l'espérance: entretiens avec Thibaud Collin et Philippe Verdin. Éd. du Cerf, Paris 2004, ISBN 2-204-07283-4. (franz.)
* Témoignage. XO éditions, Paris 2006, ISBN 2-84563-287-8. (franz.). Englische Version: Testimony: France in the Twenty-First Century. Pantheon Books 2007, ISBN 0-375-42505-5. Deutsche Version: Was zu tun ist. Frankreich, Europa und die Welt im 21. Jahrhundert. C. Bertelsmann 2007, ISBN 978-3-570-01015-0.

* Ensemble. XO éditions, Paris 2007, ISBN 2-84563-345-9. (franz.)

Literatur


; französisch
* Ghislaine Ottenheimer: Les deux Nicolas. La Machine Balladur. PLON, Paris 1994, ISBN 2-259-18115-5.
* Anita Hausser: Sarkozy. Itinéraire d'une ambition. L'Archipel, Paris 2003, ISBN 2-84187-495-8.
* Victor Noir: Nicolas Sarkozy. Le destin de Brutus. Denoël, Paris 2005, ISBN 2-207-25751-7. (dt. Übers.: Nicolas Sarkozy – das Schicksal von Brutus)
* Jean G. Padioleau: La société du radar: l’Etat sarkozyste au Kärcher. L’Harmattan, Paris 2005, ISBN 2-7475-9713-X.
* Yasmina Reza: L'aube le soir ou la nuit. Flammarion, Paris 2007, ISBN 2-08-120916-0 (dt. Übers.: Frühmorgens, abends oder nachts)

* Franz-Olivier Giesbert: M. le Président: Scènes de la vie politique, 2005–2011.[http://www.tagesanzeiger.ch/ausland/europa/Cash-Carla-und-Cola-light-/story/18408167 Cash, Carla und Cola light] in Tages-Anzeiger vom 25. April 2011 Flammarion, Paris 2011, ISBN 978-2-08-125953-9.

; deutschsprachige Zeitschriftenbeiträge
* Martin Koopmann: Auf dem Weg zum Elysée: die pragmatische Profilierungspolitik des Senkrechtstarters Nicolas Sarkozy. In: Internationale Politik. Bielefeld: Bertelsmann (2004), 59 (November-Dezember 2004) 11–12, S. 149–153
* Medard Ritzenhofen: Kabale und Krise: Chiracs „fin de règne“, Sarkozy in den Startlöchern. In: Dokumente. Bonn: Gesellschaft für Übernationale Zusammenarbeit, Bd. 62 (Juni 2006) 3, {{ISSN|0012-5172}}, S. 5–10
* Jürg Altwegg: Napoleon im Medienzeitalter? Sarkozy und die Pressefreiheit. In: Dokumente. Bonn, Bd. 62 (2006), 4, {{ISSN|0012-5172}}, S. 64–68
* Tilman Müller: Nicolas Sarkozy – der neue Napoleon, ein Egomane im Elysee. In: Stern. Hamburg (2007) 20, S. 30–46

* Kolja Lindner: Soziale Bewegungen und autoritärer Populismus. Proteste und Präsidentschaftswahlen in Frankreich In: Prokla. Zeitschrift für kritische Sozialwissenschaft, Nr. 148, 37. Jg., Heft 3/2007, S. 459-479.

Weblinks


{{Commons|Nicolas Sarkozy}}
{{Wikisource|Auteur:Nicolas Sarkozy|Nicolas Sarkozy|lang=fr}}
* {{DNB-Portal|119343487}}
* [http://www.elysee.fr/lepresident/ Offizielle Internetpräsenz des Präsidenten]
* [http://www.sarkozy.fr/ Private Internetpräsenz Nicolas Sarkozys]
* [http://www.tagesspiegel.de/zeitung/Fragen-des-Tages;art693,2048857 Wer ist Nicolas Sarkozy?], Der Tagesspiegel, 13. Mai 2007
* [http://www.tagesspiegel.de/zeitung/Die-Dritte-Seite;art705,2254473 „Der große Nick“], Der Tagesspiegel, 28. November 2005

* [http://www.cafebabel.com/de/article.asp?T=T&Id=9548 Linda Mézes: Nicolas Sarkozy, Ungarns Mann in Frankreich] Sarkozys Biografie aus ungarischer Sicht, 11. Januar 2007

Einzelnachweise


{{NaviBlock
|Navigationsleiste Präsidenten Frankreichs 5. Republik
|Navigationsleiste Finanzminister Frankreichs 5. Republik
|Navigationsleiste Industrieminister Frankreichs 5. Republik
|Navigationsleiste Innenminister Frankreichs 5. Republik

}}

{{Normdaten|PND=119343487|LCCN=no/94/36859|VIAF=102308054}}

{{SORTIERUNG:Sarkozy, Nicolas}}
Kategorie:Staatspräsident (Frankreich)
Kategorie:Innenminister (Frankreich)
Kategorie:Finanzminister (Frankreich)
Kategorie:Bürgermeister (Frankreich)
Kategorie:Träger des Leopoldsordens (Großkreuz)
Kategorie:Mitglied der Ehrenlegion (Großkreuz)
Kategorie:Träger des französischen Nationalverdienstordens (Großkreuz)
Kategorie:UMP-Mitglied
Kategorie:MdEP für Frankreich
Kategorie:Franzose
Kategorie:Geboren 1955

Kategorie:Mann

{{Personendaten
|NAME=Sarkozy, Nicolas
|ALTERNATIVNAMEN=Sarkozy de Nagy-Bocsa, Nicolas (vollständiger Name)
|KURZBESCHREIBUNG=französischer Politiker, MdEP, Staatspräsident
|GEBURTSDATUM=28. Januar 1955
|GEBURTSORT=Paris
|STERBEDATUM=
|STERBEORT=

}}

{{Link FA|he}}

af:Nicolas Sarkozy
am:ኒኮላ ሳርኮዚ
an:Nicolas Sarkozy
ar:نيكولا ساركوزي
arz:نيكولا ساركوزى
az:Nikolya Sarkozi
bat-smg:Nicolas Sarkozy
bcl:Nicolas Sarkozy
be:Нікаля Сарказі
be-x-old:Нікаля Сарказі
bg:Никола Саркози
bi:Nicolas Sarkozy
bn:নিকোলা সার্কোজি
bo:ནི་ཀོ་ལ་ས་ར་ཀོ་ཟི།
br:Nicolas Sarkozy
bs:Nicolas Sarkozy
ca:Nicolas Sarkozy
co:Nicolas Sarkozy
cs:Nicolas Sarkozy
cy:Nicolas Sarkozy
da:Nicolas Sarkozy
el:Νικολά Σαρκοζί
Nicolas Sarkozy
eo:Nicolas Sarkozy
es:Nicolas Sarkozy
et:Nicolas Sarkozy
eu:Nicolas Sarkozy
ext:Nicolas Sarkozy
fa:نیکولا سارکوزی
fi:Nicolas Sarkozy
fiu-vro:Sarkozy Nicolas
Nicolas Sarkozy
frp:Nicolas Sarkozy
frr:Nicolas Sarkozy
fy:Nicolas Sarkozy
ga:Nicolas Sarkozy
gd:Nicolas Sarkozy
gl:Nicolas Sarkozy
gv:Nicolas Sarkozy
he:ניקולא סרקוזי
hi:निकोला सार्कोज़ी
hr:Nicolas Sarkozy
hsb:Nicolas Sarkozy
hu:Nicolas Sarkozy
hy:Նիկոլա Սարկոզի
id:Nicolas Sarkozy
ie:Nicolas Sarkozy
ilo:Nicolas Sarkozy
io:Nicolas Sarkozy
is:Nicolas Sarkozy
it:Nicolas Sarkozy
ja:ニコラ・サルコジ
jv:Nicolas Sarkozy
ka:ნიკოლა სარკოზი
kab:Nicolas Sarkozy
kk:Николя Саркози
kn:ಸರ್ಕೋಜಿ
ko:니콜라 사르코지
koi:Николя Саркози
ku:Nicolas Sarkozy
la:Nicolaus Sarkozy
lad:Nicolas Sarkozy
lb:Nicolas Sarkozy
lmo:Nicolas Sarkozy
ln:Nicolas Sarkozy
lt:Nicolas Sarkozy
lv:Nikolā Sarkozī
mg:Nicolas Sarkozy
mhr:Саркози, Николя
mk:Никола Саркози
ml:നിക്കോളാസ് സർക്കോസി
mn:Николя Саркози
mr:निकोला सार्कोझी
ms:Nicolas Sarkozy
my:နီကိုလပ်စ် ဆာကိုဇီ
mzn:نیکلا سارکوزی
nds:Nicolas Sarkozy
ne:निकोला सार्कोजी
nl:Nicolas Sarkozy
nn:Nicolas Sarkozy
no:Nicolas Sarkozy
nov:Nicolas Sarkozy
nrm:Nicolas Sarközy de Nagy-Bocsa
oc:Nicolas Sarkozy
pl:Nicolas Sarkozy
pt:Nicolas Sarkozy
qu:Nicolas Sarkozy
rm:Nicolas Sarkozy
ro:Nicolas Sarkozy
ru:Саркози, Николя
sah:Николя Саркози
scn:Nicolas Sarkozy
sh:Nicolas Sarkozy
simple:Nicolas Sarkozy
sk:Nicolas Sarkozy
sl:Nicolas Sarkozy
so:Nicolas Sarkozy
sq:Nicolas Sarkozy
sr:Никола Саркози
sv:Nicolas Sarkozy
sw:Nicolas Sarkozy
ta:நிக்கொலா சார்கோசி
tg:Николас Саркози
th:นีกอลา ซาร์กอซี
tl:Nicolas Sarkozy
tpi:Nicolas Sarkozy
tr:Nicolas Sarkozy
tt:Николя Саркози
ug:نىكولا ساركوزى
uk:Ніколя Саркозі
ur:نکولس سرکوزی
uz:Nicolas Sarkozy
vec:Nicolas Sarkozy
vi:Nicolas Sarkozy
war:Nicolas Sarkozy
wuu:尼古拉·萨科齐
yi:ניקאלא סארקאזי
yo:Nicolas Sarkozy
zh:尼古拉·萨科齐
zh-min-nan:Nicolas Sarkozy
zh-yue:薩爾科齊

weiter

Text und Bilder dieses Beitrags stammen aus dem Artikel Nicolas Sarkozy der freien Enzyklopädie Wikipedia und stehen unter der GNU Free Documentation License. Die Liste der Autoren ist in der Wikipedia unter dieser Seite verfügbar, der Original-Artikel lässt sich hier bearbeiten.