J. J. Darboven
{{Neutralität|1=Überarbeiten, denn Artikel nicht neutral}}
{{Infobox Unternehmen| Name = J.J. Darboven GmbH & Co. KG
| Logo = 250px
| Unternehmensform = Kommanditgesellschaft
| ISIN =
| Gründungsdatum = 21. März 1866
| Sitz = Hamburg, Deutschland
| Leitung = Albert Darboven
| Mitarbeiterzahl =
| Umsatz = rund 300 Mio €
| Bilanzsumme =
| Branche = Kaffeerösterei
| Homepage = [http://www.darboven.com/ www.darboven.com]
}}
thumb|Die Kaffeerösterei J. J. Darboven in Hamburg-Billbrook.
thumb|150px|Logovariante ÿ26ÿJ.J. Darbovenÿ27ÿ
Die Firma J. J. Darboven, ein in Hamburg ansässiger Kaffeeröster, ist ein Familienunternehmen in Deutschland und seit 1866 bis heute in Hand der gleichen Familie. Das Hauptgeschäft ist das Rösten und Handeln mit Kaffee. Daneben wird auch der Handel mit Tee und Trinkschokolade über die Tochterfirma Eilles betrieben. Das Unternehmen ist bekannt für Gastronomie-Heißgetränke.
Firmengeschichte
Gegründet wurde das Unternehmen 1866 von Johann Joachim Darboven. Er füllte bereits gerösteten Kaffee in Tüten ab und versandte sie an Haushalte. Beides waren damals neue Methoden des Kaffeeverkaufs. Johann Joachim Darboven starb im Jahr 1909. Das Unternehmen wurde von den Söhnen Arthur und Cäsar weiter geführt und in der nachfolgenden Generation durch Albert Darboven.
thumb|150px|Logo des ÿ30ÿIDEE Kaffeeÿ31ÿ
Im Jahr 1915 wurde der Markenname "IDEE" geboren, der auch heute noch als IDEE Kaffee bekannt ist. 1927 wurde als IDEE Kaffee erstmals ein Kaffee angeboten, der als bekömmlicher als anderer Kaffee galt. Er wurde mit einem von Karl Lendrich entwickelten Verfahren hergestellt. Die J.J. Darboven erhielt dafür später ein Patent für "magenfreundlichen Kaffee". Im Zweiten Weltkrieg wurde aufgrund fehlenden Rohkaffees der Ersatzkaffee "Koff" hergestellt. Nach dem Krieg stellte die Firma die Produktion wieder auf echten Kaffee um.
Der Gastronomievertrieb begann unter Cäsar Darboven im Jahr 1930. Die erste Auslandstochter wurde 1961 in den Niederlanden gegründet. Weitere Töchter im europäischen Ausland folgten. Die erste Fernsehwerbung setzte J. J. Darboven im Jahr 1963 ein unter der Unternehmensführung von Nicolaus Darboven. 1980 begann die Vertriebskooperation mit Mövenpick Kaffee. 1987 wurde die Firma EILLES übernommen. Seit 1993 wird der Kaffee auf Basis des fairen Handels (TransFair-Kaffee) eingeführt.
Mit der Darbohne schuf das Unternehmen eine frühe Comicfigur in der Werbung.
Mit Arthur Ernesto Darboven arbeitete die fünfte Generation in dem Unternehmen. Er wurde am 30. Januar 1964 als Sohn von Albert Darboven in Hamburg geboren und war Mitglied der Geschäftsführung. Er verließ das Unternehmen nach Meinungsverschiedenheiten mit seinem Vater Albert Darboven 2008.[http://www.ftd.de/koepfe/:Br%FCchige-Familienbande-Albert-Darboven-setzt-Sohn-vor-die-T%FCr/432477.html Albert Darboven setzt Sohn vor die Tür]. In: Financial Times Deutschland, abgerufen am 14. Juni 2010 Der Firmenchef hat inzwischen die Schenkung an seinen Sohn Arthur Ernesto Darboven zurückgenommen.[http://www.ftd.de/karriere-management/management/:hamburger-kaffeeroester-albert-darboven-nimmt-sohn-die-mehrheit-am-familienkonzern/60130280.html]. In: Financial Times Deutschland, abgerufen am 16. November 2011
Kritik
Im Juni 2010 wurde dem Deutschen Kaffee-Verband Hamburg vom Bundeskartellamt vorgeworfen, mit einer Pressemitteilung im Februar 2005 ein Kartell von Kaffeeunternehmen gefördert zu haben, weswegen ein Bußgeld von bis zu 90.000 € verhängt wurde. Zu den beteiligten Kaffeeröstereien gehörten neben den Unternehmen Kraft Foods Außer Haus Service, Bremen, Tchibo, Hamburg, Luigi Lavazza Deutschland, Frankfurt, Seeberger, Ulm, Segafredo Zanetti Deutschland, München, Gebr. Westhoff, Bremen, und Melitta System Service, Minden, auch J. J. Darboven. Den letzteren beiden Unternehmen wurden die Geldbußen wegen ihrer Kooperation bei der Aufklärung der Vorwürfe reduziert.[http://www.main-netz.de/nachrichten/wirtschaft/wirtschaft/art4208,1233687 Erneut Bußgelder gegen Kaffeeröster], In: Wertheimer Zeitung vom 10. Juni 2010, abgerufen am 5. Juli 2011[http://www.faz.net/artikel/C30770/millionenstrafe-fuer-kaffeeroester-fuer-kaffee-jahrelang-zu-viel-bezahlt-30079796.html Für Kaffee jahrelang zu viel bezahlt], In: FAZ.NET vom 21. Dezember 2009, abgerufen am 5. Juli 2011
Einzelnachweise
Weblinks
{{Commonscat|J. J. Darboven}}
[http://www.darboven.com/de/das-unternehmen/historie/ Historie des Unternehmens J. J. Darboven]
{{SORTIERUNG:Darboven, J. J.}}Kategorie:Unternehmen (Hamburg)
Kategorie:Heißgetränkehersteller
Text und Bilder dieses Beitrags stammen aus dem Artikel J. J. Darboven der freien Enzyklopädie Wikipedia und stehen unter der GNU Free Documentation License. Die Liste der Autoren ist in der Wikipedia unter dieser Seite verfügbar, der Original-Artikel lässt sich hier bearbeiten.