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Gesetz der Massenproduktion

18.02.2010 @ 08:20, Avron,

Das Gesetz der Massenproduktion bringt die für manche Güter zutreffende Eigenschaft zum Ausdruck, dass mit steigender Produktionsmenge (steigendem Beschäftigungsgrad) die Stückkosten sinken (sogenannte steigende oder zunehmende Skalenerträge = economies of scale).

Sinkende Stückkosten (Durchschnittskosten) liegen immer dann vor, wenn die Grenzkosten kleiner als die Durchschnittskosten sind. Die Gewinnmaximierungsbedingung im Modell vollkommener Konkurrenz (GK=p) führt dann zu Verlusten des Unternehmens, da die Erlöse die Kosten nicht decken.

Da die Produktion größerer Mengen niedrigere kostendeckende Preise erlaubt, kommt es zu einem Verdrängungswettbewerb, der theoretisch im sogenannten natürlichen Monopol endet.

Formel: Stückkosten = Gesamtkosten / Ausbringungsmenge

Entdeckt wurde das Gesetz vom Ökonom Karl Bücher (1847-1930) im Jahre 1910.

Kategorie:Mikroökonomie

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