4711
miniatur|Das aktuelle 4711-Logo
miniatur|Neues Stammhaus von 1963 in der Glockengasse 4, Ecke Schwertnergasse 1, Köln
miniatur|Der Flakon von 4711 (die sogenannte "Molanus-Flasche")
miniatur|4711-Logo und Hausnummer am neuen Stammhaus in der Glockengasse 4, Köln. Neue Logoversion von 2011.
4711 (siebenundvierzig-elf) ist die Kölnisch-Wasser-Marke der Mäurer & Wirtz GmbH & Co. KG.[http://register.dpma.de/DPMAregister/marke/register/119696/DE Markenregister]
Legenden und Geschichten
Der Legende nach machte am 8. Oktober 1792 ein Kartäusermönch dem Kaufmann Wilhelm Mülhens (1762-1841) ein Hochzeitsgeschenk: Die Geheimrezeptur eines sogenannten „aqua mirabilis“; eines „Wunderwassers“ zur inneren und äußeren Anwendung.[http://www.beautesse.at/Duft/Duft-Legenden/Aqua-Mirabilis.html www.beautesse.at] zur Historie Mülhens eröffnete daraufhin eine Manufaktur in der Kölner Glockengasse und stellte die ersten „Kölnisch Wasser“ als Heilmittel her. Angeblich haben nach einiger Zeit sogar berühmte Persönlichkeiten wie Johann Wolfgang von Goethe und Richard Wagner zu den Anwendern gezählt.
Geschichte
1803 bis 1881
1810 erließ Napoleon ein Dekret, das die Offenlegung aller Geheimrezepturen für innerlich anzuwendende Mittel forderte. Um der Veröffentlichung der geheimen Rezeptur zu entgehen, positionierte Wilhelm Mülhens sein Kölnisch Wasser als „äußerlich anwendbares Mittel“. Seitdem wird 4711 nicht mehr als Heilmittel, sondern als Duftwasser vermarktet.[http://www.4711.com/historie+M5f9f94488bb.html Offizielle Webseite zur Historie] aufgerufen am 31. Januar 2012
1820 erfand Peter Heinrich Molanus die nach ihm benannte Molanus-Flasche, die die Lagerung, den Gebrauch sowie das Aufbringen von Etiketten erleichtert. Vorher wurde 4711 in sogenannten Rosoli-Flaschen abgefüllt, die aber nur liegend gelagert werden konnten und auch nur eingeschränkt transportfähig waren. Mülhens griff diese neue Erfindung auf, brachte aber zwischen Flaschenschulter und Kappe einen Kropf an, der die Ausdehnung des alkoholhaltigen Inhalts bei Wärme ermöglicht. In dieser Flasche wird 4711 bis heute angeboten.[http://www.4711.com/design.html Offizielle Webseite zur Molanusflasche] abgerufen am 31. Januar 2012
Zwischen 1820 und 1840 wurde das Netz der nationalen und internationalen Vertretungen ausgebaut und der Vertrieb von Eau de Cologne bis nach Indien und Indonesien erweitert. 1854 begann Mülhens den Neubau des Geschäftshauses in der Glockengasse.
Wilhelm Mülhens , sein Sohn Peter Joseph Mülhens und sein Enkel Ferdinand Mülhens befanden sich zwischen 1805 und 1881 in mehreren Rechtsstreitigkeiten über die Benutzung des Namens "Farina". Die Familie Farina warf Mülhens vor, die Namensrechte von "Farina" zu Unrecht zu führen. Die Firma Johann Maria Farina gegenüber dem Jülichs-Platz befürchtete eine Verwechslung der Produkte, da sie ebenfalls Parfums herstellte (ihr Gründer Johann Maria Farina soll damals als einer der ersten "Kölnisch Wasser" hergestellt haben). 1832 wurden Wilhelm Mühlens die Namensrechte entzogen, woraufhin er einen anderen Herr Farina aus Mortara einstellte, um weiterhin unter dem Namen firmieren zu können.
Peter Joseph Mülhens, der zweite Firmenleiter, erweiterte als erster seiner Zunft Produktpalette mit anderen Düften, Cremes, Seifen und Puder. Er etablierte die Farben Blau-Gold als Hausfarben und schuf mit das „gotische Grün-Gold-Etikett“ für die Molanus-Flasche. Es war das erste Markenzeichen der Unternehmensgeschichte, welches sich durch seine Farbwahl deutlich von der Konkurrenz unterschied. Es zeigt auf der einen Seite den Kölner Dom, auf der anderen Seite das Bonner Münster, darüber ein gotisches Band mit der Aufschrift „Dieu et mon droit“. Durch die Kirchendarstellungen und die Inschrift rückte Mülhens sein Kölnisch Wasser in die Nähe des Weihwassers.[http://www.beautesse.at/Duft/Duft-Legenden/Aqua-Mirabilis/Aqua-Mirabilis-3.html www.beautesse.at] über 4711, aufgerufen am 31. Januar 2012
1875 wurde 4711 von Ferdinand Mühlens als Marke eingetragen.
1881 bis 1994
miniatur|hochkant|4711-Flasche nach 1881
miniatur|Markenanmeldung 1882, das Blau-Goldetikett wurde erst zum Ende des 19.Jahrhundert eingeführt
miniatur|hochkant|Werbung Ferd. Mülhens 4711 als k.u.k. Hoflieferant 1908, der 4711 - Schriftzug im Text ohne Glocke
Durch Urteil des Kgl. Oberlandesgerichts zu Cöln vom 27. April 1881 wurde Ferdinand Mülhens (1844-1928), Sohn des inzwischen verstorbenen Peter Joseph Mülhens, endgültig untersagt, den Namen "Farina" zu benutzen. Er benannte daraufhin seine Firma in Eau de Cologne- und Parfümerie-Fabrik Glockengasse No. 4711 gegenüber der Pferdepost von Ferd. Mülhens um.
Ferdinand Mühlens gründete Niederlassungen in den USA (1875 in New York) und in Russland (1880 in Riga). Im Jahre 1874 nahm die neue, von seinem Vater begonnene Produktionsstätte in Ehrenfeld den Betrieb auf.
Sein Sohn Peter Paul Mülhens (1875 – 1945), war der vierte Firmeninhaber. Er nutze die Neuerungen der Technik wie Telefon, Schreibmaschinen und Elektromaschinen, um das Unternehmen zu modernisieren, aus den USA brachte er dampfgetriebene Automobile mit. Da er den Spleen hatte, das 4711-Veilchenparfum in den Wasserbehälter seines Wagens zu schütten, riefen die Kölner auf der Straße, wenn er vorbeifuhr: „Nimm die en Naas voll, do kütt de Mülhens“!
4711 wurde 1908 auch dem kaiserlichen Hof in Wien geliefert.
Nach dem Ersten Weltkrieg baute Peter Paul Mülhens die verloren gegangenen Exportbeziehungen und Niederlassungen wieder auf. Trotz schwieriger wirtschaftlicher Bedingungen kam es zwischen 1920 und 1935 zur Einführung vieler neuer Düfte, wie Tosca (1921) und Sir (1935)
1943 wurde das Stammhaus in der Glockengasse sowie die Fabrikationsanlagen in Köln-Ehrenfeld im Zweiten Weltkrieg zerstört. Maria Mülhens übernahm die Leitung des Unternehmens und baute es in zehn Jahren wieder zu einem Unternehmen mit internationalem Ansehen auf. 1946 wurde die Produktion in Ehrenfeld mit Kölnisch Wasser sowie Seifen und Zahnpasta, Haar- und Hautcremes wieder provisorisch aufgenommen. 1948 begann das Unternehmen wieder zu exportieren. Mit 24 Jahren übernahm Ferdinand Mühlens die Leitung des Unternehmens. Erst 1964 war das Stammhaus wieder vollständig aufgebaut.
Im Dezember 1990 erfolgte die Umfirmierung in Muelhens KG, so dass die Bezeichnung 4711 nicht mehr Bestandteil des Firmennamens ist.
1994 bis heute
1994 wurde die Firma von der Familie Mülhens an die Wella AG in Darmstadt verkauft. Dabei bündelte Wella seine Kosmetikaktivitäten und somit auch Muelhens seit 1997 unter dem Dach der Cosmopolitan Cosmetics GmbH, bis die Wella AG ihrerseits 2003 von dem amerikanischen Waschmittel- und Kosmetikhersteller Procter & Gamble übernommen wurde.
Am 1. Juli 2005 wurde das Duftgeschäft von Cosmopolitan Cosmetics Prestige, Muelhens und Procter & Gamble Prestige Beauté unter dem Dach der Procter & Gamble Prestige Products GmbH zusammengefasst.
Im Sommer 2006 gab P&G bekannt, sich von der Marke 4711 (und den drei daneben noch existierenden Muelhens-Marken Tosca, Sir Irisch Moos und Extase) trennen zu wollen, da sie nicht zur Strategie des Konzerns passten, sich auf Marken mit globalem Wachstumspotenzial zu konzentrieren. Nach einem mehrmonatigen Bieterverfahren wurden die Marken und das Gebäude Glockengasse Nr. 4 im Dezember 2006 an das zur Dalli-Gruppe gehörende Aachener Parfüm-Unternehmen Mäurer & Wirtz verkauft.Mäurer + Wirtz kauft Traditionsduft „4711“ dpa, 12. Dezember 2006 11:55 MEZ Dort wurde die erste Flasche 4711 am 23. Mai 2007 produziert. Die Firma Muelhens GmbH & Co. KG in Köln verbleibt im Konzern von Procter & Gamble als Produktionsunternehmen ohne eigene Marken. Am 27. Januar 2010 wurde sie im Zuge des Formwechsels in die Procter & Gamble Manufacturing Cologne GmbH umgewandelt.Amtsgericht Köln Aktenzeichen: HRA 2283 Löschungen 9. Februar 2010
Nach der Übernahme durch Mäurer & Wirtz wurden weitere Produkte in das Sortiment von 4711 ergänzt. Nun sind neben dem traditionellen echt Kölnisch Wasser auch noch Nouveau Cologne und Acqua Colonia erhältlich, die die Marke auch für die jüngere Bevölkerungsschicht attraktiver gestalten und mit dem Trend gehen soll. Und auch das Logo wurde geändert, um der Marke ein moderneres Gesicht zu verschaffen:
Datei:4711 Cologne Logo.svg
Datei:4711 Logo.svg
Datei:4711-Logo.svg
Geschichte der Hausnummer 4711
miniatur|3. Kölner Adressbuch 1797 Seite 179: In der Klöckergasse
miniatur|Glockengasse Nr. 24–28, 1864
Angesichts der vor Köln stehenden französischen Truppen billigt der Rat am 3. Oktober 1794 den Vorschlag der Wachtkommission, ehe noch der Plan die ganze Einrichtung der Sicherheits-Wacht geendigt werden könnte, „[…] alle Häußer der Stadt ohne Unterscheid nummerieren und nach Maasgab der Entlegenheit beleuchten zu lassen. Die Beleuchtung wird für sofort angeordnet, die Nummerierung an die Schickung verwiesen“.HAStK, Bestand 10 (Ratsprotokolle) Nr. 241 Bl. 216v.
Am 6. Oktober 1794 besetzen die Franzosen die Stadt unter Brigadegeneral (seit 8. Mai 1794) Charles Daurier (*29. Juni 1761, †29. Mai 1833), der als Stadtkommandant den Oberbefehl über die Stadt Köln übernimmt. Am 7. Oktober beschließt der Rat mit den Vierundvierzigern, dass „jeder Bürger-Hauptman eine Verzeichniß deren in seinem Fahnenbezirk befindlichen Bürger und Unbürger binnen 2 mal 24 Stunden einzuliefern hat und […] der Numerirungs-Punkt deren Häußer zur löblichen Wachts-Kommission verwiesen wird, die also mit der Durchführung beauftragt wird“.HAStK, Bestand 10 (Ratsprotokolle) Nr. 241 Bl. 225v.
Am 20. Oktober 1794 notierte der Ratsverwandte Gottfried von Gall in seinem Tagebuch, dass man mit der vor 8 Tagen begonnenen Nummerierung und Litterierung der Häuser fortfahre: „es wurden alle Hauser numerirt und litterirt, mit diesem bereits 8täg angefangener Arbeit continuirt“HAStK, Bestand 7030 (Chron. u. Darst.) Nr. 175, Bl. 71v..
Der Drucker Heinrich Josef Metternich (Mitglied des Rates) beantragt die Genehmigung zur Veröffentlichung eines Adress-Kalenders, der unter anderem die inzwischen angebrachten Hausnummern enthalten soll, und zur Erhebung der erforderlichen Angaben. Er betont dabei, „dass durch die von Euer Gnaden veranstaltete Polizey-Einrichtung … nunmehro alle Häußer hießiger Stadt nach Ordnung der Colonelschafften mit Nummeren bemerkt sind“.HAStK, Bestand 350 (Franz. Verw.) Nr. 306, Blatt 3–6
Als Bewohner des Hauses in der Glockengasse, das die Nummer 4711 erhalten hat, stand noch im 2. Kölner Adressbuch von 1797 die Witwe des Wilhelm von Lemmen seel.RWWA Abt. 33, 2. Kölner Adressbuch: Gemeinnütziger…Adresse-Kalender der Stadt Köllen, Köln 1797, Seite 103 Erst im 3. Kölner Adressbuch von 1797 wird Wilhelm Mülhens als Bewohner genannt, als Berufsbezeichnung ist angegeben: „in Speculationsgeschaeften“, unter den Herstellern von Kölnisch Wasser im Branchenverzeichnis wird er noch nicht aufgeführt.RWWA Abt. 33, 3. Kölner Adressbuch: Verzeichnis Der Stadt-Kölnischen Einwohner. Thiriart und Compagnie, Köln 1797, Seite 179
1811 wurde die durchlaufende Nummerierung wieder abgeschafft und auf eine straßenweise Nummerierung, wie sie heute üblich ist, umgestellt. Das Haus Glockengasse No. 4711 erhielt darauf die Hausnummer Glockengasse Nr. 12.RWWA Abt. 33, Itinéraire de Cologne, 1813
Im Vorwort des französischsprachigen Adressbuchs von 1813 behauptet der Verleger Thiriart, vor Ankunft der Franzosen habe es in Köln keine Häusernummerierung gegeben („inconnu à Cologne avant l’arrivée des armées francaises au bord du Rhin“), sie sei 1795 angeordnet worden. Hier beginnt die Legendenbildung.RWWA Abt. 33, Itinéraire de Cologne, 1813, Seite 12.
1854 zog Peter Joseph Mülhens von der Glockengasse 12 in das neue Geschäftshaus mit neugotischer Fassade in der Glockengasse 26–28 gegenüber der Pferdepost um. Das Haus in der Glockengasse Nr. 12, welches 1794 die Hausnummer 4711 bekommen hatte, stand zunächst leer und wurde später auf Abbruch verkauft.
1943 wurde das Haus Glockengasse 26–28 durch einen Bombenangriff völlig zerstört. 1963 wurde ein Neubau im Stil des Vorkriegsgebäudes an neuem Standort an der Ecke Schwertnergasse 1/Glockengasse 4 errichtet. Die neugotische Fassade wurde jetzt mit Arkaden um die Straßenecke fortgeführt.
Das Bild des französischen Offiziers, der hoch zu Ross die Hausnummer 4711 mit dem geschwungen umschriebenen No. (für frz. numéro) auf die Fassade des Hauses in der Klöckergasse (Glockengasse) schreibt, ist ein Produkt der Werbung und wird erstmals 1949 in einer Werbeanzeige von Karl Petau verwendet.Julia Kaun: Der Reiter in der Glockengasse. In: Kerstin Theis; Jürgen Wilhelm (Hrsg.): Frankreich am Rhein, Greven Verlag, Köln 2009, ISBN 978-3-7743-0409-3, Seite 118-130 Von dieser Vorlage wurde auch ein Webteppich, der in den 1950er Jahren in Auftrag gegeben worden war, gefertigt. In seiner szenischen Umsetzung fand es in den 1950er und 1960er Jahren große Verbreitung.RWWA Abt. 33, 160 Jahre №4711, Köln 1952
Der Schriftzug No. 4711 wurde erst später mit rechts angehängtem Glockensymbol für die Glockengasse gedruckt.
Duft
Die Rezeptur des Duftes, deren genaue Zusammensetzung bis heute geheim gehalten wird, enthält folgende Duftnoten:
*Kopfnote: Bergamotte, Zitrone und Orange*Herznote: Lavendel und Rosmarin
*Basisnote: Neroli
Kuriosa
Im medizinischen Lehrbetrieb bürgerte sich die Merkregel 4711 für die Normgröße der menschlichen Milz ein. Ein durchschnittliches, gesundes Organ weist demnach etwa folgende Abmessungen auf: Breite 4 cm, Höhe 7 cm und eine Länge von 11 cm. Bei Überschreitung dieser Werte liegt eine Splenomegalie vor.[http://www.ultraschalltagung-bb.de/download/Vorlesungen/vl190106milz.kurz.pdf Einführung in die Ultraschalldiagnostik], Sonographie der Milz
Quellen und Einzelnachweise
:Historisches Archiv der Stadt Köln (HAStK)
:Stiftung Rheinisch-Westfälisches Wirtschaftsarchiv (RWWA), Köln
Weblinks
{{Commonscat|4711 (brand)|4711}}
* [http://www.4711.com/ 4711 Offizielle Webseite]
* [http://www.glockengasse.de/ Offizielle Webseite der Glockengasse Köln]
* [http://www.nouveau-cologne.com/ Offizielle Webseite von "4711 - Nouveau Cologne"]
* Peter Brors: [http://wissen.manager-magazin.de/wissen/image/show.html?did=51233277&aref=image036/2007/04/17/ROMM200700501020106.PDF Der Duft der Erbtante]. Geschichte der Marke im Manager Magazin 5/2007 vom 20. April 2007, Seite 102–106
* [http://www.beautesse.at/Duft/Duft-Legenden/Aqua-Mirabilis/Aqua-Mirabilis-3.html www.beautesse.at über die Geschichte von 4711]
Literatur
* Wilhelm Mönckmeier / Hermann Schaefer: Die Geschichte des Hauses Johann Maria Farina gegenüber dem Jülichsplatz in Köln gegr. 1709. Eine wirtschafts- und handelsgeschichtliche Studie, Schriften des Rheinisch-Westfälischen Wirtschaftsarchivs Band 7, Kurt Vowinckel Verlag Berlin-Grunewald, 1934, S. 70 und Anlage 1
* Ernst Rosenbohm: Kölnisch Wasser. Ein Beitrag zur europäischen Kulturgeschichte, Albert Nauck & Co. Verlag, Berlin Detmold Köln München 1951
* Gunter Quarg: Kölnisches Wasser. Eau de Cologne, Bücher - Bilder - Dokumente, Eine Ausstellung der Kreissparkasse Köln, 9. bis 24. Mai 1984
* Karl Michael Armer und Ute Kaltwasser: Muelhens. The Culture of Beauty, Zweihundert Jahre 4711, DuMont Buchverlag Köln 1992, ISBN 3-7701-3121-5
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