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Überzufälligkeit

17.10.2010 @ 00:25, Mrmryrwrk',

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Als Überzufälligkeit wird in der Inferenzstatistik ein Zusammenhang beschrieben, dessen nachgewiesene Signifikanz hoch genug ist, um nicht mehr als Zufall zu gelten, aber nicht so eindeutig erscheint wie eine direkte Korrelation. Der Begriff entstammt der Kategorie zeitreihenanalytischer Verfahren auf dem Gebiet der deskriptiven (also der beschreibenden) Statistik, wird jedoch manchmal auch außerhalb der Wissenschaftsliteratur für einen Vorgang verwendet, für dessen Auftreten sich noch keine gesicherte Regelmäßigkeit gezeigt hat, aber der dennoch häufiger zu beobachten ist, als nach der statistischen Normalverteilung zu erwarten wäre. Überzufälligkeiten werden mit Hilfe statistischer Testverfahren ermittelt, z.B. mit dem Chi-Quadrat-Test oder auch bei Testverfahren zur Kreuzspektralanalyse.

Quellen


*[http://user.uni-frankfurt.de/~staeger/Diplom/node39.html Überzufälligkeit im Testverfahren zur Kreuzspektralanalyse in Artikel der Uni Frankfurt)]

Literatur


* Pospeschill, Markus: Praktische Statistik. (1996) Weinheim: Psychologie Verlags Union. ISBN 3-621-27345-X

* Köhler,Thomas: Binomialverteilung; Prüfen von Zufälligkeiten und „Überzufälligkeiten" mittels Wahrscheinlichkeitsrechnung, Kohlhammer-Verlag, 2004 (S. 116 ff.) ISBN 3170181831

Weblinks

* [http://www.tagesspiegel.de/politik/deutschland/Atomkraft-Kernenergie;art122,2436768 Interview mit der Leiterin des Instituts für Biometrie der Uni Mainz über Plausibilität von Zusammenhängen, Überzufälligkeit und die Konsequenzen aus der letzten Studie über AKWs. In: Tagesspiegel vom 11. Dezember 2007]
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